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Dorflauf der Feuerwehr hat sich etabliert

Brandschutz und Geselligkeit Dorflauf der Feuerwehr hat sich etabliert

Aus einsatztechnischer, gesellschaftlicher und sportlicher Sicht gaben die Berichterstatter bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Ebsdorf einen facettenreichen Jahresrückblick.

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Der neu gewählte Vorstand sowie die Geehrten Marcell Büttner (von links), Nico Senftner, Klaus Peter Schöffler, Bernd Becker, Sascha Grün, Heinrich Schneider, Alexander Arnhold, Hans-Georg Kaiser ,Ingo Mönke, Kai Kutsch, Heinrich Zidek, Konrad Kutsch , H

Quelle: Martina Becker

Ebsdorf. „Ereignisreich“ ist die richtige Bezeichnung für das zurückliegende Jahr des Vereins und der Einsatzabteilung. 214 Stunden waren die 31 Einsatzkräfte im Einsatz, um Brände zu löschen, Menschen zu retten oder technische Hilfe zu geben. Den weitaus größten Anteil hatte mit 153 Stunden die Technische Hilfeleistung beansprucht. Es wurden Menschen gesucht, bei Verkehrsunfällen geholfen, die Zwester Ohm von Öl befreit oder nach einem Waldunfall Tragehilfe geleistet.

Letzteres sei den Einsatzkräften sehr an die Substanz gegangen, berichtete Wehrführer Franz Grau. Gebrannt hatten ein Traktor, Strohballen und eine Scheune. Insgesamt 54 Stunden wurden für diese klassischen Einsätze benötigt.

Damit man sich all diesen Anforderungen stellen kann, erfordert es viel Fortbildung. Etwa 1800 Stunden sollten es nach Angaben von Grau intern und auf Kreisebene gewesen sein.

Wichtige Anschaffungen habe es ebenfalls gegeben. Eine große Rettungsspreize, ein mobiler Rauchverschluss und eine Wärmebildkamera werden in Zukunft die Einsätze begleiten. Auch von der Jugendfeuerwehr gab es Erfreuliches zu erzählen.

Ebsdorfer Jugendfeuerwehr finanziert sich eigenständig

Jugendfeuerwehrwart Mario Luther informierte, dass die elf Mädchen und sechs Jungen als autarke Einheit des Vereins zu sehen seien. „Sie finanzieren sich komplett alleine, beispielsweise mit der Weihnachtsbaumaktion oder Bushaltestellenreinigung“, sagte Luther.

In 520 Ausbildungsstunden wurde auch hier viel gelernt. Gemeinsame Aktivitäten, wie eine Fackelwanderung, Spieleabend oder eine Tagesfahrt förderten die Kameradschaft. Sportsgeist hatten die Jungen und Mädchen ebenfalls bewiesen. Sechs Sportabzeichen wurden in der Gruppe absolviert.

Überhaupt wird Sportsgeist bei der Feuerwehr Ebsdorf groß geschrieben. Zum 5. Ebsdorfer Dorflauf hatte der Verein im vergangenen Jahr eingeladen. Diese Veranstaltung erfreue sich zunehmender Beliebtheit, betonte der Vorsitzende Hartmut Bloh. 313 Läuferinnen und Läufer waren auf die Strecken gegangen, was ein Plus von 50 Teilnehmern zum Vorjahr darstellte. „Die neue Streckenführung war gelungen und wurde viel gelobt. Das soll auch in diesem Jahr so bleiben“, sagte der Vorsitzende zum Dorflauf, der dieses Jahr am 12. Mai sein wird.

Er meinte, dass mittlerweile der letzte Zweifler von dieser Veranstaltung überzeugt sein müsste. Sie mache zwar viel Arbeit, tue aber auch dem Ansehen des Vereins und der Vereinskasse gut. Vergleichbar gut besuchte Veranstaltungen waren außerdem der Bayerische Frühschoppen am 3. Oktober und das Bratwurstessen am 28. Dezember. „Dank der Öffentlichkeitsarbeit“ gab es zahlreiche Vereinsbeitritte. Aktuell werden 273 Mitglieder gezählt. Unaufgeregt gestalteten sich die Neuwahlen. Innerhalb der zehn Vorstandsposten gab es drei Wechsel. Heinrich Zidek ersetzte Heinrich Schmidt als zweiten Schriftführer. Sascha Grün und Kai Kutsch übernahmen die Beisitzerposten von Konrad Kutsch und Klaus Peter Schöffler.

Wahlen: 1. Vorsitzender: Hartmut Bloh, 2. Vorsitzender: Alexander Arnhold, 1. Kassierer: Ingo Mönke, 2. Kassierer: Heinrich Zidek, 1. Schriftführer: Marcell Büttner, 2. Schriftführer: Nico Senftner, Beisitzer: Birgit Kittel, Sascha Grün, Kai Kutsch, Bernd Becker. Zum Vorstand gehören zudem Wehrführer Franz Grau, sein Stellvertreter Martin Hartung und der Jugendfeuerwehrwart Mario Luther.

Ehrungen: Für 70 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde Heinrich Schneider geehrt, Hans-Georg Kaiser ist seit 50 Jahren dabei. Gewürdigt wurde Konrad Kutsch für mehr als 35 Jahre Vorstandstätigkeit, Heinrich Schmidt und Klaus-Peter Schöffler für mehr als 10 Jahre im Vorstand.

von Martina Becker

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