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Die „Wenkbächer“ Vision vom Volksfest

Dorfmarkt Die „Wenkbächer“ Vision vom Volksfest

Am Samstagmorgen wurde der Jubiläums-Dorfmarkt in Wenkbach eröffnet: Seit 25 Jahren ist das Fest ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender.

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Ein Höhepunkt des Dorfmarkts am Samstag: Der „Menschenkicker“ vor der Hauptbühne.

Quelle: Andreas Schmidt

Wenkbach. Die Besucher des Wenkbacher Dorfmarkts kauften bei den dutzenden fliegenden Händlern ein – und sie genossen ein umfangreiches Programm, das der ausrichtende Bürger- und Kulturverein (KZV) auf die Beine gestellt hatte.

Der Vorsitzende des KZV, Kurt Barth, sagte bei der Eröffnung: „Aus der Vision, in Wenkbach mal etwas ganz Anderes anbieten zu können, etwas, das nicht in jedem Dorf stattfindet, wurde die Idee des Dorfmarkts mit einer Bilderausstellung, dem Darstellen alten Handwerks und einigem mehr geboren.“ Quasi habe der Markt als besondere Kirmes begonnen, „aber das trifft nicht den Geist dieser Veranstaltung. Vielmehr ist sie eine gelebte Vision vieler Wenkbächer“, so Barth. Und diese Idee habe sich im Laufe der Jahre zu dem entwickelt, „was wir heute hier sehen – ein richtiges Volksfest.“

Bürgermeister Peter Eidam als Schirmherr des Markts erinnerte zum Jubiläum daran, „dass die Ausrichtung des Fests in den vergangenen Jahren immer mal wieder vakant“ gewesen sei. Er mahnte, dass der Nachwuchs in die Bresche springen müsse, um den Dorfmarkt zu erhalten und lobte das „seit zweieinhalb Jahrzehnten gelebte bürgerliche Engagement“ des KZV. Beim Fass­anstich griff der Bürgermeister beherzt zum Hammer: Mit nur einem Schlag war „o’zapft“ – die Besucher freuten sich über das Freibier.

Danach standen neben dem bunten Markttreiben und viel Musik – etwa durch Matthias Heuser am Morgen, dem gemischten Chor Wenkbach und den Steigerwald Rebellen am Abend – der „Menschenkicker“ im Mittelpunkt: An großen Stangen „hingen“ die Spieler, quasi wie bei einem überdimensionierten Tischkicker, und kämpften um den Sieg.

Der Sonntag begann mit einem ökumenischen Festgottesdienst mit musikalischer Beteiligung des Kirchenchors Wenkbach und des Posaunenchors Roth/Wolfshausen und Niederwalgern.

Den ganzen Tag über boten die Händler auf dem Krammarkt ihre Waren an, zudem fand ein Frühschoppen statt, der vom „Duo Soundexpress“ musikalisch untermalt wurde. Der musikalische Höhepunkt für zahlreiche Besucher bei „Kaiserwetter“ war der Auftritt des Musikvereins Gladenbach auf der Bühne vor dem Bürgerhaus. Bis zum Ausklang des Fests unterhielten die Musiker die Gäste. Der Auftritt sei von einem Kreditinstitut quasi gespendet worden, verriet Kurt Barth. Auch Darbietungen verschiedener Tanz-, Trachten- und Gesangsgruppen, sowohl auf der Hauptbühne als auch auf dem Hof Schmidt, kamen bei den Besuchern gut an. Ebenso, wie die Bilderausstellung im Bürgerhaus, bei der die vergangenen 25 Jahre des Traditionsfests Revue passierten. Dort wurde auch ein Modell des Museumsprojekts „Zeiteninsel“ gezeigt.

von Andreas Schmidt

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