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Die Regions-Fusion ist perfekt

Marburger Land Die Regions-Fusion ist perfekt

Nach der Region Herrenwald gab auch die Region Marburger Land in ihrer Jahreshauptversammlung grünes Licht für die gemeinsame Zukunft unter einem Förder-Dach.

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Der Vorstand der Region Marburger Land: (Hintere Reihe von links)Helmut Jung, Dr. Hermann Uchtmann, Alfred Caspers, Siegfried Koch, Udo Gierlemann, Karl Heinz Kräling, (vorne von links) Andreas Schulz, Peter Eidam, Reinhold Weber und Michael Richter-Plettenberg.Foto: Marcus Hergenhan

Fronhausen. Die Europäische Union sieht sich ja häufig großer Kritik ausgesetzt. Mit dem Leader-Förderprogramm ermöglicht sie jedoch regional staatliche Mittel für diverse Projekte zu beziehen - dafür braucht es jedoch eine entsprechende „Rechtspersönlichkeit“.

Eben diese wurde mit dem Verein „Marburger Land“ 2008 gegründet, bestehend aus den Außenstadtteilen Marburgs, der Stadt Amöneburg sowie den Gemeinden Ebsdorfergrund, Fronhausen und Weimar. Für die kommende Förderperiode soll die Region nun in Richtung Osten wachsen (die OP berichtete)

Der erste Vorsitzende der Region, Weimars Bürgermeister Peter Eidam, zeigte sich auf der Jahreshauptversammlung am vergangenen Dienstag sichtlich zufrieden: „Das letzte Jahr der vergangenen Förderperiode verlief für die Region äußerst erfolgreich. Unser Verein zählt derzeit 117 Mitglieder. Insgesamt konnten im vergangenen Jahr für förderfähige Projekte mit Gesamtkosten in Höhe von 1257442,48 Euro Fördermittel in Höhe von 460171 Euro beantragt werden.“

Diese Gelder gehen in Kulturprojekte, aber auch lokale Geschäftsgründungen. Damit das Marburger Umland auch in Zukunft als eine solche Leader-Region anerkannt werden kann, sind nach neuen Bestimmungen jedoch mindestens 50000 Einwohner erforderlich - ohne dass die Einwohnerzahl von Städten wie Marburg gezählt werden dürfen.

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde während der Jahreshauptversammlung der angepeilte Zusammenschluss mit der Region Herrenwald und die Erweiterung um die Gemeinde Lohra von den Mitgliedern beschlossen. Dafür werde es allerdings demnächst auch nötig sein, eine volle und eine halbe feste Stelle im Sekretariat des Vereins einzurichten, wobei die Gehaltskosten allerdings wiederum zu 75 Prozent von der EU gestellt werden sollen.

Die Zufriedenheit der Mitglieder mit der bisherigen Organisation kam auch durch die vollständige Bestätigung des bisherigen Vorstands zum Ausdruck. Abschließend wurde in Gesprächen die Bedeutung des Projekts „Zeiteninsel“ für die neu zusammengewachsene Leader-Region hervorgehoben.

Wer sich weiter über die Region Marburger Land informieren möchte, kann dies unter www.marburger-land.de tun.

von Marcus Hergenhan

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