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Die Piraten von Port Roth und ihre Wasserküken

Fasching Die Piraten von Port Roth und ihre Wasserküken

Wilde Piraten, gruselige Untote und Vampire, Frauen, die keine sind, und ein Mann, der zig Künstlerinnen und Künstler in sich vereint – der Karneval in Roth bot alles, nur keine Langeweile.

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Die „Wasserhähne“ Roth beschlossen mit dem Showtanz „Pirates of Roth“ das Programm.

Quelle: Manfred Schubert

Roth. Vier Stunden Programm mit zahlreichen attraktiven Schautänzen begeisterten die etwa 330 Besucher in der Karnevalshochburg, sprich dem Bürgerhaus von Port Roth, am Samstagabend. Das war in diesem Jahr fest in der Hand der zu den „Pirates of Roth“ mutierten „Wasserhähnen“.

Deren im vorletzten Jahr gegründete Kindergruppe, die „Wasserküken“ Roth, eröffne­te den Abend mit einem Kleine-Piraten-Tanz, während die Hähne nach Mitternacht mit ihrem Piratenshowtanz, nach Einmarsch mit Totenkopfflagge, Rumfässern und Schatzkiste, den Abend beschlossen.

Dazwischen jagte ein Höhepunkt den nächsten: Die „Ollidancers“ vom Fröhlichen Kreis Cölbe zeigten auf dunkel-nebliger Bühne in aufwendigen Masken eine echt gruselige Dracula-Show, und die „Crazy Herings“ der Hansenhaus-Gemeinde Marburg riefen mit ihrer Travestieshow „Die Hansen Transen“ Begeisterungsstürme hervor.

Dies schaffte auch das Chamäleon Peter Heinzmann aus Michelbach, der als Verkleidungskünstler Dutzende männlicher wie weiblicher Sänger von Oper bis Pop darstellte und Tanzstile vom Gangnam Style bis Michael Jackson mitreißend umsetzte.

Zahlreiche klassische Gardetänze sowie unterschiedliche Showtänze präsentierten die Prinzengarde, welche Prinzessin Heike die III. und Prinz Ludwig der I. vom Festausschuss Marburger Karneval mitgebracht hatten, die Prinzengarde und die „Helauies“ vom 1. Mar­burger Funkenkorps mit steppenden Pinguinen in ihrer Zirkus-Nummer, die Teenie­garde vom CCR aus Rutters­hausen und die Weidenhäuser Bürgergarde.

Die „Blue Whites“ vom SC Roth/Argenstein forderten als fesche „Flying Crew“ zum Mitfliegen auf, die „Dancing Hornets“ vom TV Gladenbach stellten „Elvis“ in den Mittelpunkt ihres attraktiven Showtanzes und die „Starlights“ aus Rauischholzhausen zeigten in ihrem Showtanz „Kobold goes Burlesque“, wie man Erotik ohne Ausziehen erzeugt.

Durchs Programm führte Magier „Wulle“alias Wilfried Nickel. Zwischendurch gab‘s Kostümprämierungen, Schunkelrunden und Polonaisen unter Regie von DJ Thorsten George.

von Manfred Schubert

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