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Die „Ode an das Grundbad“ gewinnt

Bad-Poesie Die „Ode an das Grundbad“ gewinnt

Mit viel Herzblut drückten die Teilnehmer ihre Gedanken und Verbundenheit zum GrundBad in Heskem aus. Fünf freuten sich jetzt über ihre Gewinne.

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Die Sieger des Poesiewettbewerbs freuten sich über ihre Gewinne (von links): Uwe Rauch (Mitarbeiter GrundBad) Bürgermeister Andreas Schulz, Sina Steinle, Martin Klein, Angelique Fey, Michael Kutsch, Silke Dowidat und Ulla Werkmüller.

Quelle: Martina Becker

Heskem. Das GrundBad hat Fans und die offenbar nicht zu knapp. Jedenfalls lässt die Resonanz beim Poesiewettbewerb darauf schließen. Anfang Februar rief die Gemeinde Ebsdorfergrund die Bürgerinnen und Bürger auf, ihre Verbundenheit zum Grundbad mit einem Reim oder einem Spruch auszudrücken.

„Die Zahl der Einsendungen hat uns selber überrascht“, freute sich Bürgermeister Andreas Schulz anlässlich der Preisverleihung. „Es waren so viele tolle Gedanken dabei, dass uns die Prämierung schwerfiel“, meinte Sina Steinle ganz begeistert. Die Betriebsleiterin des Heskemer Schwimmbades gehörte ebenso wie Carina Zimmermann, der die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde obliegt, zu den Juroren.

Anlass für den Aufruf zum Reimen war ein von der Gemeinde ausgeschriebener Ideenwettbewerb. Dieser suchte nach einem Vermarktungskonzept von Werbeflächen im GrundBad. Der Vorschlag „GrundBad-Poesie“ überzeugte den Gemeindevorstand.

Als Idee steckt hier dahinter, dass die Werbetafeln neben der Firmenwerbung noch mit einem Extra-Hingucker, den Sprüchen und Reimen, die Blicke auf sich ziehen.

„So erfüllen die Werbeflächen nicht nur den Zweck des Werbens, sondern stiften noch Identität zum Schwimmbad“, meinte der Bürgermeister.

Dazu beitragen werden auf jeden Fall die fünf Gewinner des Poesiewettbewerbs. Sie haben, wie viele andere auch, auf ganz unterschiedliche Weise ihre Gefühle und Gedanken zum GrundBad ausgedrückt.

Herausgekommen waren beispielsweise ganz kurze, schmissige Sprüche oder poetische, handfeste sowie witzige Verse. Dass sich Unternehmer und Unternehmen für diese Idee begeistern lassen, das hoffen jetzt nicht nur der Bürgermeister, sondern auch die Gewinner. Vergeben wurde eine Jahreseintrittskarte für den Sieger und drei Grundgeld-Gutscheine für Platz zwei. Die Teilnehmer von Platz drei bis fünf erhielten eine Zehnereintrittskarte.

nDie Preisträger: Platz 1: Michael Kutsch (Leidenhofen), Platz 2: Angelique Fey (Roßberg), Platz 3 bis 5: Martin Klein (Heskem-Mölln), Silke Dowidat (Heskem), Ulla Werkmüller (Kirchhain).

„Ode an das GrundBad“ von Michael Kutsch

Ach wie bin ich doch so froh/sitz schon wieder im Büro/Doch der Abend ist schon nah/„Schwimmen gehen“, wie wunderbar.

Ein Sprung – schon bin ich mittendrin/Kein „Grund“ mehr unter mir, ich schwimm/Blick kurz auf, kann‘s nicht verstehen/warum nicht mehr ins Schwimmbad gehen.

Ich komme nach und nach zum Schluss/des Menschen größter Hochgenuss/ist neben Liebe, Trank und Essen/beim Schwimmen mal die Zeit vergessen.

Will jemand hier auf dieser Erden/ein möglichst guter Schwimmer werden/so braucht er nur, leicht zu verstehen/mal wieder hier ins Grundbad gehen.

von Martina Becker

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