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Dem Treff fehlt nur noch ein Name

Seniorenarbeit Dem Treff fehlt nur noch ein Name

Mit großem Fleiß hat die Wittelsberger Dorfgemeinschaft die Vorarbeiten für den Bürgerhausumbau geschafft. Parallel gingen die Planungen für die ­spätere Nutzung voran.

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Im Wittelsberger Bürgerhaus hat sich schon einiges getan - im großen Saal läuft derzeit der Umbau. Bürgermeister Andreas Schulz, Heike Schick (Seniorenbeauftragte der ­Gemeinde), Anke Schmidt und Patricia Ortmann freuen sich über die erbrachten Eigenleistungen und dass damit der Anfang für den Seniorentreff getan ist.

Quelle: Martina Becker

Wittelsberg. Wintergarten, Bühne, Hochbeete, Sonnen­segel, Schachbrett, Boulebahn, Fitnessparcours - damit ist die Aufzählung für das, was einmal den Seniorentreffpunkt in Wittelsberg ausmachen soll, noch nicht am Ende. Geschaffen wird sie im und um das Wittelsberger Bürgerhaus.

Was sich hier bereits getan hat, zeigten Bürgermeister Andreas Schulz und seine Mitarbeiterinnen. Umgesetzt wird, was im Vorfeld in einem Moderationsprojekt rund vierzig Teilnehmer aus der ganzen Gemeinde erarbeitet haben. Dazu gehören, wie bereits aufgezählt, die baulichen Wünsche sowie die inhaltliche Gestaltung des späteren Treffpunktes.

Damit das 400000 Euro teure Projekt bald Gestalt annimmt, haben die Wittelsberger Bürger unter Federführung ihres Ortsvorstehers Gotthard Seim tüchtig gearbeitet. „Beispielsweise wurde die Lüftungsanlage ausgebaut, die Saaldecke demontiert und im Außenbereich Platz geschaffen“, lobte der Bürgermeister.

Er betonte im Weiteren, dass die Eigenleistenden hier für die Bürger der ganzen Gemeinde und nicht für das Dorf alleine gearbeitet hätten, was besondere Anerkennung verdiene. Auch die Ausschreibungen liefen ­bereits, berichtete Anke Schmidt, Leiterin des Fachbereichs Bauen.

Die Zuschlagsfrist für den Bürgerhausumbau soll Ende Mai enden. Unterstützt wird das Projekt vom Hessischen Sozialministerium mit 150000 Euro der genannten Investitionssumme. Einziehen will man am 1. Januar 2016.

„Bis dahin soll der Treffpunkt auch einen passenden Namen haben“, kündigte die Projektmoderatorin Patricia Ortmann an. Bei dessen Findung soll ein Preisausschreiben helfen. „Bis zum 15. Mai können alle Bürgerinnen und Bürger ihren Vorschlag, egal auf welchem Weg, einreichen“, informierte Schulz. Als Preise sind ein, zwei oder drei Jahre freier Eintritt in das Grundbad samt Nutzung aller dort vorhandenen Einrichtungen ausgelobt. Preisgericht solle die ganze Gemeinde werden, indem die Vorschläge im Internet und den Ebsdorfergrund-Nachrichten zur Abstimmung gestellt würden, so Ortmann.

Programm ist in Arbeit

Damit der Seniorentreff, der für die Generationen 50plus seine Tore öffnen wird, unmittelbar mit einem attraktiven Programm starten kann, gehen die Planungen weiter. Eine „Steuerungsgruppe“, die aktiv am Moderationsprozess mitgewirkt hatte, steckt mitten in der Vorbereitung des Programms der ersten sechs Monate.

Vorgesehen sind kreative Angebote, ein Erzählcafé, regelmäßiger Kaffeeklatsch sowie ein Netzwerk Pflegebegleitung und Soziales. Die Planungen für die einzelnen Sparten liegen in den Händen unterschiedlicher Arbeitsgruppen.

Eine davon nennt sich „AG PR“. Diese will in einem „Seniorenjournal“, das in die Ebsdorfergrund-Nachrichten eingebettet sein wird, regelmäßig über die Aktivitäten und Angebote in der Begegnungsstätte informieren.

Das ehrenamtliche Redaktionsteam plant zudem die Erstellung von Homepage und Flyer.

Ab Mai soll einmal im Monat ein „Seniorentreff-Stammtisch“ stattfinden. Dieser will allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, sich mit ihren Ideen und Bedürfnissen konkret an der inhaltlichen Ausgestaltung des Treffs zu beteiligen. Der genaue Termin werde frühzeitig bekanntgegeben, kündigte Ortmann an.

von Martina Becker

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