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Corinna Wenz ist wieder zurück im Amt

Jugendfeuerwehr Weimar Corinna Wenz ist wieder zurück im Amt

Nach zwei Jahren Pause ist Corinna Wenz wieder Gemeindejugendfeuerwehrwartin in Weimar. Zu ihrem Stellvertreter wählte der Feuerwehrnachwuchs Dirk Grebe-Grotefend.

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Die neue Gemeindejugendfeuerwehrwartin Corinna Wenz und ihr Stellvertreter Dirk Grebe-
Grotefend mit den Jugendlichen, die die Jugendflamme Stufe I erhielten.

Quelle: Heiko Krause

Niederwalgern. Aus beruflichen Gründen hatte die Argensteinerin 2001 ihr Amt vorzeitig zur Verfügung gestellt, aber damals schon betont, mit wie viel Freude sie die Aufgabe wahrge­nommen habe. Jetzt freute sie sich umso mehr, erneut einstimmig für fünf Jahre für die wichtige Aufgabe bestätigt zu werden.

Nicht ganz so eindeutig war das Ergebnis für ihren Stellvertreter. Der Jugendfeuerwehrwart aus Niederweimar bekam bei 62 Anwesenden elf Enthaltun­gen und sechs Gegenstimmen. Vor der Wahl hatte Grebe-Grotefend in Vertretung bereits den Jahresbericht abgeliefert. Er erinnerte an ein schwieriges Jahr, da zunächst Wenz‘ Vorgänger Steffen Kütt und dann auch dessen Stellvertreter Thorben Meier aus persönlichen Gründen ausgefallen seien. Die Jugendfeuer­wehrwarte hätten es jedoch geschafft, das Vakuum im Vorstand gemeinsam zu überbrücken. Dem alten Vorstand dankte er für seine gute Arbeit davor.

Die Mitgliederzahl der Jugendwehren ist laut Grebe-Grotefend stabil bei 86 Mitgliedern, darunter 57 Jungen und 28 Mädchen Ende 2013. Sechs Neuzugängen stünden elf Austritte gegenüber, was aber nicht schlimm sei, weil sechs davon in die Einsatzab­teilungen übernommen werden konnten. Gleichwohl gelte es, die Jugend weiter zu fördern, „denn die Jugendfeuerwehr von heute ist die Einsatzabteilung von morgen“. Auch im vergangenen Jahr sei der Nachwuchs in der Gemeinde Weimar sehr aktiv gewesen. 597 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung hätten auf dem Programm gestanden, 294 Stunden seien allgemeine Jugendarbeit gewesen.

Der Gemeindebrandinspektor Markus Herrmann verwies in seinem Grußwort darauf, dass die Jugendfeuerwehrwarte sehr gute Arbeit leisteten. Er hoffe, dass auf dieser Basis auch in diesem Jahr wieder eine große Anzahl von Gruppen am Gemeindepokal beteiligt seien.

Die Kreisjugendfeuerwehrwartin Karina Gottschalk wies darauf hin, dass mit dem Landesfeuerwehraktionstag am 17. Mai in Marburg „das“ Event diesmal im Landkreis stattfinde, das für die Jugendfeuerwehren sicher der große Höhepunkt des Jahres sei.

von Heiko Krause

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