Zum Auftakt des Kinderkultursommers unterhielt Clown „Stäx“ die Kinder in Roth.
Roth. Fast 200 Kinder nehmen in diesem Sommer an den Ferienspielen der Gemeinde Weimar teil, außerdem etwa 50 an einem Zeltlager. Viele von ihnen kamen zum Auftakt am ersten Feriensamstag auf eine Wiese an der Lahn in Roth, wo nicht nur die Ferienspiele eröffnet wurden, sondern auch gleich zwei Stücke im Rahmen des Kinderkultursommers präsentiert wurden. „Es ist diesmal ein etwas anderer Anfang der Ferienspiele“, sagte Bürgermeister Volker Muth.
Als erstes trat mit „Stäx“ ein Clown der wahrlich besonderen Sorte auf die Bühne. Mit unberechenbarer Komik unterhielt Philipp Schaefer – so sein bürgerlicher Name – die vielen jungen Zuschauer. Zahlreiche Musikinstrumente und alles, womit man sonst Töne erzeugen kann von Trommeln bis zu Stöcken brachte er zum Einsatz. Danach übernahm das Ein-Mann-Theater „Laku Paka“ das Kommando. Günter Staniewski entführte die Kinder in die Welt der Bremer Stadtmusikanten. Die vier Tiere sind gealtert und machen sich Sorgen. Sie fragen sich, welchen Nutzen sie noch haben. Aber sie wollen nicht einfach warten, bis sie noch älter werden. So machen sie sich auf die Reise und erleben faszinierende Abenteuer.
Den Mädchen und Jungen gefielen beide Aufführungen, das bewies ihr ausgiebiger Applaus. Nach den Stücken brachen die meisten Kinder und ihre Angehörigen aber nicht sofort auf, sondern schauten zusammen das Weltmeisterschaftsspiel Deutschlands gegen Argentinien. Die Stimmung war dabei verständlicherweise ähnlich gut, wie zuvor bei den beiden gezeigten Stücken.
von Stefan Weisbrod
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Kommentare
Fereinspiele Schwarzer Peter – 30.07.10
Es haben natürlich nur kinderlose Weimarer am 4.7. Peter Eidam zum Bürgermeister gewählt, daher kam der große Vorsprung vor Muth zustande. Und wer in der Gemeinde Weimar baut, und das selbstverständlich nur wegen des familienfreundlichen Bürgermeisters (geschieden und neu verheiratet), der sollte sich schnell einen neuen Bauplatz suchen, denn ab dem 1.1.2011 kümmert sich niemand mehr um die Kinder! Sie laufen in den Ferien ziellos durch Weimar, haben keine Nachbarn oder Verwandte und einen See zum Baden gibt es ja auch nicht. Eidam hat ja keine Kinder und weiß also nicht, dass jemand in den Ferien für sie sorgen muss.@ Vater Weimarer – 16.07.10
Er wird schon nicht so dumm sein, und den Ruf Weimars als familienfreundlich aufs Spiel setzen! Abgesehen davon hat er meiner Meinung nach nie gesagt dass es keine ganze Stelle mehr für die Jugendpflege geben soll und auch die CDU war damals dagegen, aber heute bestimmt nicht mehr. Wer Herrn Ott rausschmeißt hat sowieso keine Ahnung, derjenige könnte sich gleich zur Abwahl stellen. Einen besseren für den Job gibts sicher nicht!@Weimarer ein Vater – 16.07.10
Peter Eidam hat, wie die meisten CDU´ler ebenfalls in der Vergangeheit, gesagt, dass eine ganze Stelle für die Jugendpflege zu viel sei und man auch bei den Ferienspielen sparen muß. Nix von auf den Prüfstand, ein muß!!!!. Also bitte jetzt nicht die Aussagen von Eidam Kleinreden aus seinem Wahlkampf und der Podiumsdiskussion.Weimar gilt erst seit einigen wenigen Jahren als familienfreundlich und dieses Image sollte bewahrt werden, da stimme ich ihnen zu. Nur wenn bei der Jugend derartig gespart wird wie jetzt für die Zukunft vorgesehen, ist das einfach nur Kurzsichtig gedacht.
Ferienspiele wo die Kinder vielleicht in Zukunft ihre Stifte und Papier mitbringen müssen um gemeinschaftlich in irgend einem Bürgerhaus zu mahlen über die ganzen Ferien spart zwar jetzt Geld, aber solch unatraktiven "Ferienmalstunden" würden nur im absoluten Notfall von den Eltern angenommen, wenn keine andere Möglichkeit einer bezahlbaren familienfreundlichen Betreung mehr möglich wäre.
Ein paar Jahre später haben wir diese dann Jugendlichen mit ihren Bierflaschen auf den Spielplätzen spät Abends rumhängen.
Mal sehen was mit den Jugendräumen dann demnächst auch noch werden soll.
Aber, warten wir es ab, ob er wirklich das was er gesagt hat auch umsetzen will, kann und wird. Wiederstand wird es mit Sicherheit geben, wenn er die Uhren zurückdrehen will auf das vor Muth Zeitalter mit seinem verlässlichen einfach nichts neues tun und anpacken.
Peter Eidam und die Ferienspiele Weimarer – 15.07.10
Peter Eidam hat gesagt, dass alle freiwilligen Ausgaben und damit auch die Ferienspiele auf den Prüfstand müssten, zugleich aber betont, dass er sie erhalten möchte. Also bitte nicht übertreiben. Dennoch sollte er meiner Meinung nach lieber an anderen Stellen nach Sparpotentialen suchen. Denn Weimar gilt als familienfreundlich und dieses Image sollte bewahrt werden.Ferienspiele ab 2011 Vater – 15.07.10
Schön, das die Kinder in diesem Jahr noch mal richtig Spaß haben können. Der "schwarze Peter" hat ja schon angekündigt, die Ferienspiele trastisch zurück zu fahren wenn er sein Amt als Bürgermeister übernimmt. Dann können wir Berufstätigenm Eltern sehen, wo unsere Kinder ihre Ferien verbringen können, oder wir müssen unseren ganzen Jahresurlaub abwechselnt nehmen, das unsere Kinder betreut sind. Danke Weimar, eure Wahl am 4.Juli zeugt von Familienfreundlichkeit. Wenn ich das geahnt hätte, hätte ich hier nicht gebaut.