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Bürgermeister setzt auf zweite Amtszeit

Direktwahl am Sonntag Bürgermeister setzt auf zweite Amtszeit

Peter Eidam hat seine Aufgabe als Bürgermeister vor sechs Jahren angenommen und hat sich eingearbeitet. Nun möchte er sie in weiteren sechs Jahren fortsetzen. Ob er das darf, entscheiden die Bürger per Direktwahl am Sonntag.

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Peter Eidam ist seit 2010 Bürgermeister der Gemeinde Weimar. Unter anderem ist er in dieser Eigenschaft auch Vorsitzender des
Vereins „Region Marburger Land“.

Quelle: Privatfoto

Weimar. Am Sonntag möchte Peter Eidam, der parteilose Bürgermeister der Gemeinde Weimar, gerne in seinem Amt bestätigt werden. Insgesamt 5665 Wahlberechtigte sind dazu aufgerufen, ihn entweder zu bestätigen oder durch ein Kreuz beim „Nein“ abzulehnen. Da Eidam Alleinkandidat ist, gibt es nur diese beiden Möglichkeiten. Seit Einführung der Bürgermeister-Direktwahlen ist es das erste Mal, dass es in Weimar einen Alleinkandidaten gibt. Politisch gesehen darf Eidam das als ein Vertrauensbeweis für sich in Anspruch nehmen, schließlich hat er keine eigene Fraktion im Parlament am Start.

Nun hofft er aber auch auf eine akzeptable Wahlbeteiligung, die erfahrungsgemäß bei Alleinkandidaturen nicht so üppig ausfällt. Aber da können uns alle die Weimarer ja eines Besseren belehren, wenn sie denn am Sonntag zwischen 8 und 18 Uhr in ihren jeweiligen Wahllokalen zur Wahl gehen. Die Wahlberechtigten aus Stetebach und Kehna haben kein eigenes Wahllokal, sie sind dem Wahllokal Niederwalgern II zugeordnet. 360 Wähler waren bereits so frei und haben sich die Briefwahlunterlagen abgeholt. „Vor sechs Jahren waren das zum gleichen Zeitpunkt, also zwei Tage vor der Wahl allerdings 450“, sagt Weimars Wahlleiter Rolf Dörr. So gesehen haben die Weimarer noch etwas Luft nach oben, wenn sie für eine tolle Wahlbeteiligung sorgen wollen.

Jedenfalls wird es nach Schließung der Wahllokale ab 18 Uhr im Bürgerhaus Niederweimar eine öffentliche Ergebnispräsentation geben, zu der alle Mitbürger eingeladen sind. Ergebnisse gibt es dann später auch auf der Homepage der Gemeinde zu finden und natürlich bei der Oberhessischen Presse eine entsprechende Berichterstattung.

Eidam trat vor sechs Jahren gegen den SPD-Mann Volker Muth an, der sich wiederum als OrtsNeuling 2004 gegen drei weitere Kandidaten durchgesetzt hatte. Die Wahlbeteiligung 2010 lag bei 61,8 Prozent in Zahlen ausgedrückt: Es beteiligten sich 3473 Bürger an der Wahl und bescherten Eidam 61,6 Prozent der abgegebenen Stimmen. Eidam trat als Parteiloser an, wurde aber von CDU, Grünen und der Freien Bürgerliste Weimar unterstützt.

von Götz Schaub

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