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Bürgermeister macht sich zum Narren

Fasching in Ebsdorfergrund Bürgermeister macht sich zum Narren

Über 100 Senioren wurden bei der Faschingsveranstaltung der Gemeinde Ebsdorfergrund im Bürgerhaus in Beltershausen glänzend unterhalten.

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Der Elferrat um Bürgermeister Andreas Schulz und die Seniorenhelferinnen stimmten gemeinsam ein Lied an.

Quelle: Ingrid Lang

Beltershausen. Zur Marschmusik von Anja und Hannah Lorch (beide mit Akkordeon) und lautem „Helau“ zog der Elferrat um seinen Sitzungspräsidenten Bürgermeister Andreas Schulz in den Saal ein. Zur Melodie des Schneewalzers stimmte der Elferrat und einige Seniorenhelferinnen das fröhliche Fastnachtslied „Wenn der Karneval uns winkt, der Narhallamarsch erklingt, gibt‘s ein frohes Stelldichein, hier im Grund und auch am Rhein“ an, bei dem die Gäste begeistert mitschunkelten.

Einen Besuch stattete der Nachbargemeinde auch Prinz Thorsten I. von den Marburger Karnevalisten ab, aber ohne die erkrankte Prinzessin Naty I. Dafür zeigten einige Funkenmariechen eindrucksvoll ihr Können. Aber auch die Kinderprinzengarde des FMK machte Station in Beltershausen und sorgte mit ihrer hervorragend einstudierten Choreografie für einen Augenschmaus, den der voll besetzte Saal mit kräftigem Beifall honorierte.

Im Dialekt berichteten Renate und Heini Niwa von einer Einkaufstour, von der der Ehemann gar nicht so begeistert ist. Nicht nur einen neuen Hut, sondern auch ein neues Kleid hat sich die Ehefrau für die Goldhochzeit zugelegt und ihrem Gatten ein paar neue Schuhe mitgebracht. Der ist allerdings der Meinung, dass er noch die alten tragen könne, die er schon bei der Hochzeit anhatte.

Lieder lassen Menge schunkeln

Der Sitzungspräsident, der mit viel Witz durch das Programm führte, dankte dem Paar für ein Feuerwerk der guten Unterhaltung. Auch Verwandte von Maria und Margot Hellwig (Hannah und Anja Lorch) trugen mit ihren Liedern zum Mitsingen und Schunkeln zum Gelingen der Fastnachtsfeier bei.

Zwischendurch ließen sich die Gäste Fastnachtskräppel, belegte Brote, Kaffee und Sekt schmecken. Zum Fahrradlied der Gruppe Kork zogen anschließend, mit einem Fahrradlenker in der Hand, sieben Seniorenhelferinnen singend ein. Mit ihrem Sketch vom Schaller und dem Schreibtisch vom Schiller wussten Traudel Lauer und Karin Weber zu gefallen und sorgten für ein chaotisches Wechselspiel. Die Lacher auf ihrer Seite hatten auch Lina und Lieschen alias Rosi Heckmann und Heidi Vogel, als sie unter anderem im Dialekt Geschichten aus dem dörflichen Leben zum Besten gaben.

Nicht fehlen in der Bütt durften die Beltershäuser Urgesteine Trinchen und Lisbeth alias Elisabeth Wege und Elisabeth Debelius. Mit Geschichten mitten aus dem Leben sorgten sie für beste Unterhaltung. Da begegnet der Ehemann aus der Kneipe kommend nachts der Pfarrerin, die ernst zu ihm sagt: „Mein Sohn, du bist auf dem falschen Weg“ - was ihn zur Umkehr ins Wirtshaus veranlasst.

Bevor nach etwa drei Stunden das Schlusslied aller 50 Aktiven erklang sorgte das Schrubberballett für ein Highlight. Dass sie nicht nur im Rhythmus mit dem Schrubber umgehen können, zeigten die „Red White Dancers“ mit ihrem flotten Jazztanz, nachdem sie die Kittel abgestreift hatten.

von Ingrid Lang

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