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Böllerschüsse eröffnenam Samstag das Fest

Leidenhofen Böllerschüsse eröffnenam Samstag das Fest

Die Tradition hat ihren Platz beim Fest der Leidenhofener Schützen - mit Trachten, Jagdhörnern und Posaunen. Aber auch Familien- und Kinderfest will die Veranstaltung sein. Beginnen wird sie am Samstag um 18 Uhr.

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Andrea Rabenau und Werner Stingl sind leidenschaftliche Sportschützen. Zum Jubiläum des Leidenhofener Vereins am Wochenende laden sie ein.Foto: Martina Becker

Leidenhofen. In Leidenhofen wird leidenschaftlich geschossen, nicht scharf, mit Luftdruckwaffen, sprich Luftgewehr und Luftpistole wird auf den Schießständen trainiert. Unzählige Schützenkönige wurden in den vergangenen sechs Jahrzehnten des Vereinsbestehens gekürt.

Keiner weiß das wahrscheinlich besser als Konrad Fuß. Das Gründungsmitglied ist noch heute aktiv dabei. Für ihn steht am Samstag eine hohe Auszeichnung durch den hessischen Schützenbund auf dem Programm, erzählt der Vorsitzende Werner Stingl. Kommers und Ehrungen werden am Eröffnungsabend von einer Reihe unterhaltender Programmpunkte eingerahmt.

Spektakulär - und laut - wird die Eröffnung, die nicht nur in Leidenhofen vernehmbar sein wird. Mit sechs Böllerschüssen, für jedes Jahrzehnt einer, wird die Gemeinde zur Feier in der Mehrzweckhalle in Leidenhofen gerufen. Die Gäste erwarten Auftritte einer Jagdhornbläsergruppe sowie des Sing-, Spiel und Trachtenvereins Rüddingshausen in ihrer original evangelischen Marburger Tracht. „Das wird ein sehens- und hörenswerter Programmpunkt“, meinte die zweite Vorsitzende Andrea Rabenau. Der erste Festtag wird dann mit Musik, Tanz und Gemütlichkeit ausklingen.

Auch am Sonntag, dem „Familientag“, geht es pünktlich los. Ein Gottesdienst auf „Platt“, gehalten von Christine Bodenbender-Preiß wird vom Posaunenchor des Kirchspiels begleitet. Er beginnt um 10 Uhr ebenfalls in der Mehrzweckhalle. Im Anschluss kann „gut bürgerlich“ gespeist werden. Die Verköstigung übernimmt die Pächterin des Schützenhauses.

Dieser Anbau an die Mehrzweckhalle ist seit 1980 das Domizil des Vereins, der aktuell 107 Mitglieder zählt, von denen 15 die Schießstände aktiv nutzen. Vereinsmitglied Hans-Alfred Heuser verfügt sogar noch über den OP-Bericht zur Eröffnung. 5300 Eigenleistungsstunden wurden hierfür damals erbracht. Dreizehn zehn Meter lange Schießstände sowie die angeschlossene Gastwirtschaft, die nach wie vor ein zentraler Anlaufpunkt im Dorf ist, wurden gebaut. Ganz sicher einer der Höhepunkte in der Vereins- und Dorfgeschichte, wie der Vorsitzende meinte. Das gilt auch für das Kreisschützenfest, das 1973 drei Tage lang mit dreißig Gastvereinen gefeiert wurde.

Zurück zum Festwochenende: Bevor es am Sonntagnachmittag nach Kaffee und Kuchen ausklingen wird, stehen die Kinder im Mittelpunkt. Neben klassischen Angeboten, wie Hüpfburg oder Kinderschminken, haben die Kinder Spaß mit der Feuerwehr Leidenhofen oder beim Schnuppertraining mit dem Tischtennisverein Ebsdorfergrund. „Außerdem halten wir für die Kinder zahlreiche Überraschungen bereit“, wirbt Rabenau auch um die jungen Gäste.

von Martina Becker

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