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Block tritt letzte Amtszeit an

Ortsbeirat Beltershausen Block tritt letzte Amtszeit an

Johannes Block übernimmt nach der Kommunalwahl erneut den Posten des Ortsvorstehers in Beltershausen. Er denkt aber auch über das Ende seiner politischen Arbeit nach.

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Konrad Block (von links), Johannes Block, Holger Erkel, Maximilian Kühn und Peter Alof bilden den neuen Ortsbeirat von Beltershausen.

Quelle: Patricia Graehling

Beltershausen. „Das ist jetzt aber meine allerletzte Amtszeit“, kündigte Johannes Block an, nachdem ihn der Ortsbeirat einstimmig zum Ortsvorsteher von Beltershausen wiedergewählt hatte. In der konstituierenden Sitzung des Gremiums wurde Holger Erkel ebenso einstimmig zum Stellvertreter ernannt. „Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass wir denjenigen mit den zweitmeisten Stimmen nach der Wahl auch zum stellvertretenden Ortsvorsteher machen“, sagte Block im Vorfeld. Das behielt der Ortsbeirat auch für die neue Wahlperiode bei.

Zum Schriftführer wählte die Gruppe Peter Alof und zu dessen Stellvertreter das neue Mitglied Maximilian Kühn. In den Friedhofsausschuss wählte die Gruppe Konrad Block und Holger Erkel. Dem Ausschuss gehören zudem der Ortsvorsteher und der Pfarrer an, ebenso wie zwei weitere Vertreter der Kirchengemeinde.

Ehrenamtliches Engagement auf dem Friedhof

Der Ortsvorsteher zeigte sich zufrieden mit der Arbeit im Friedhofsausschuss: „Wir nehmen ein Drittel der kommunalen Gebühren für eine Grabstätte“, erklärte er. „Dadurch macht sich natürlich auch Unmut breit. Vor Jahren schon wurde die Subvention durch die Gemeinde gestrichen.“ Möglich seien die niedrigen Gebühren nur durch ehrenamtliches Engagement. Helfer übernehmen laut Block Mäharbeiten und entsorgen Müll. „Das wissen einige Bürger nicht zu schätzen und meckern, wenn mal ein Grashalm neben dem Grab eines Angehörigen zu hoch steht“, kritisierte Block.

Der Ortsvorsteher kündigte eine ruhige Legislaturperiode für den Ortsbeirat an: „Wir haben nicht so viel vor, denn das Dorf ist gut in Schuss“. Dazu sagte Konrad Braun vom Gemeindevorstand, dass der Ortsbeirat seiner Meinung nach zu selten tage. „Zwei bis drei Mal im Jahr ist sehr wenig“, beurteilte er. Deshalb brachte er dem Ortsbeirat gleich eine Liste an Themen mit, die das Gremium anstoßen solle: So müssten die Tische für den Außenbereich des Bürgerhauses gestrichen werden, beim Friedhof fehlten Obstbäume, das Pflaster im Kirchweg würde klappern und am Kindergarten sollte eine Müllbox an den Anbau gebaut werden.

Block unterbrach die Auflistung - so sei der Kindergarten ein Gebäude der Gemeinde, und Interesse der Bürger an Obstbäumen bestünde nicht. „Ich wollte nur Anregungen geben“, stellte Braun fest. „Ihr könnt auch wieder die Hände in den Schoß legen wie in den vergangenen Jahren und nichts machen.“ Diesen Vorwurf hingegen wollten die Ortsbeiräte nicht auf sich sitzen lassen und taten ihn als falsch ab.

von Patricia Grähling

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