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Bienen lassen sich in die Waben schauen

Besuch beim Imker Bienen lassen sich in die Waben schauen

Man kann die wohl berühmteste Rebellen-Biene Maja gut verstehen, warum sie ein freies Leben führen wollte. Ein Bienenleben im Stock ist nämlich alles andere als ein Honigschlecken.

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Imker Michael Burtzlaff steht gespannt mit den Kindern vor seinem Bienenstock.

Quelle: Götz Schaub

Bellnhausen. Michael Burtzlaff aus Bellnhausen ist mit Leib und Seele Imker. Hinter seinem Haus beherbergt er einen Teil seiner Bienenvölker, die vergangene Woche Besuch von elf Kindergartenkindern erhielten. Diese zogen zwar aus Sicherheitsgründen einen Stichschutz über ihre Köpfe, zeigten aber ganz und gar keine Berührungsängste mit den fleißigen Insekten. Das lag wohl auch zu einem großen Teil daran, dass sie sahen, wie Imker Burtzlaff völlig unaufgeregt mit den Bienen umging.

Und so trauten sich auch alle mit ihren Fingern einmal ganz frischen Honig aus den Waben zu dippen. Für die Schulanfänger aus dem Bellnhäuser evangelischen Kindergarten waren die Bienen auch keine unbekannten Wesen, vor denen sie Angst haben müssen. So trug wohl auch ihr fundiertes Wissen dazu bei, dass sie sich ganz locker zwischen hunderttausenden Bienen aufhielten.

Allein ein Volk besteht aus gut und gerne 50.000 Bienen, die in einem Stock zusammenleben, oder sollten wir besser sagen zusammen arbeiten, denn Musezeit gibt es bei den Bienen nur für sehr wenige.

Moritz erklärt, dass es drei verschiedene Wesen gibt: die Königin. Klar. Die Arbeiter. Klar. Und die Drohnen. Äh ja, wer sind die nochmal? Unbemannte Luftfahrzeuge. Ja auch, aber bei den Bienen sind Drohnen – ach ja, die „Herren der Schöpfung“, die tatsächlich meist nur faul rumhängen, sich füttern lassen und sich viel ausruhen, um im entscheidenden Augenblick fit zu sein: bei der Begattung der Königin.

Den Kindern hatte der Besuch beim Imker sehr gut gefallen. Kindergartenleiterin Elke Schwing und Erzieherin Claudia Müller nahmen ebenfalls einen positiven Eindruck von ihrem ersten Besuch beim Imker im Ort mit und können sich sicher sein, dass sich die Kinder noch lange an dieses schöne Erlebnis erinnern werden.

von Götz Schaub

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