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Besucher suchen und finden das Besondere

Pflanzenmarkt Besucher suchen und finden das Besondere

Zwischen Backhaus, Kastanien- und Sirenenplatz eröffnete sich gestern zum wiederholten Mal ein Eldorado für Hobbygärtner und Marktliebhaber.

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Schauen und entdecken: Pflanzenliebhaber ergatterten beim Markt in Sichertshausen gestern manche Seltenheit unter den Balkon- und Gartenpflanzen.

Quelle: Martina Becker

Sichertshausen. Dass es die Menschen nach Grün, Sonne und Frühling dürstet, konnte man gestern in Sichertshausen deutlich spüren. Überwältig von dem Ansturm auf den Pflanzenmarkt waren die Veranstalter vom Kulturverein Alte Schule Sichertshausen: „Es sind noch mal deutlich mehr Besucher als in den vergangenen Jahren“, stellte der zweite Vorsitzende Hartmut Findt erfreut fest.

In Sichertshausen für die beginnende Gartensaison genau das richtige Angebot auf die Beine zu stellen, darum ist der Kulturverein seit Jahren bemüht. „Wir möchten in erster Linie ein Pflanzmarkt sein“, betonte Findt. Von Gemüse und Salatpflanzen hin zu Kräutern, Stauden, Rosen oder einjährigen Blumen erstreckte sich auch gestern die Angebotspalette.

Über den Kauf ihrer Taglilie freute sich beispielsweise Sophie Grau aus Ebsdorf und eine andere Marktbesucherin war über die erstandenen Windenpflänzchen ganz glücklich. Marlies Lauer aus Wittelsberg meinte: „Hier ist es ja schöner als in Laubach“, was schon ein ziemliches Kompliment war, denn dort fand parallel der große Frühlingsmarkt im Schlosspark statt. Dass das angebotene Grün für die meisten Besucher der Hauptgrund fürs Kommen war, zeigte sich darin, dass sie mit Körben oder Kisten über den Markt zogen, um ihre Pflänzchen wohlbehütet transportieren zu können. Über dieses Grundgerüst hinaus hatte die an Ambiente reiche Veranstaltung noch einiges zu bieten. Ergänzend zu den Pflanzen gab es an den insgesamt 26 Ständen ausgewählte Gartendekoration, handgemachte Seifen, Käse vom Hofgut Friedelhausen sowie gewebte oder genähte Gebrauchsartikel. Auch ein echter Korbmacher, der letzte, der als Vollerwerbsbetrieb in Hessen arbeitet, war da und demonstrierte seine Kunst. Nicht zuletzt zog auch das ausgefallene kulinarische Angebot die Marktgäste an. Das obligatorische Grillwürstchen konnte man hier nicht finden, dafür gab es frisch gebackene Kartoffelpfannkuchen vom ortsansässigen Biolandwirt, Bio Chili con Carne vom Veranstalter oder Baguette mit Raclettekäse. Wer einen Platz unter der Kastanie fand, hatte Bistroflair und die mobile Cafébar sowie das reichliche Kuchenbüfett, gespendet aus dem Dorf, machten den Markt zu einem tollen Erfolg.

von Martina Becker

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