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Bejubeltes Konzert in Ebsdorf

Neue Töne Bejubeltes Konzert in Ebsdorf

Mehr als sechzig Sängerinnen und Sänger ließen am Samstagabend begleitet von einer vierköpfigen Band in der Ebsdorfer Kirche Gospel-, Musical-, Rock- oder Pop-Songs auf mitreißende Weise erklingen.

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Die rund 60 Sängerinnen und Sänger von „Neue Töne“ präsentierten sich mit Band und Solisten. Das Publikum in der Ebsdorfer Kirche war begeistert.

Quelle: Martina Becker

Ebsdorf. „Vor Stolz gewachsen“, möglicherweise sind das die Protagonisten des Konzertes. Sie sangen mit ganzer Leidenschaft und beschertem ihrem Publikum einen überaus besonderen Abend.

Tosender Applaus war der Lohn und das nicht erst am Ende des etwa zweistündigen Konzertes mit 17 Songs aus verschiedenen Musikrichtungen. Unter dem Titel: „Let the people sing“ waren die Lieder in harmonischer Abfolge arrangiert, alles passte. Einzelne Lieder hervorzuheben, fällt daher besonders schwer.

Dennoch gab es unter den vielen besonderen Momenten auch noch ganz besondere. Das „Werk“ „Bohemian Rhapsody“ von Freddy Mercury gehörte beispielsweise dazu. Das gewisse Extra bekam das Konzert durch die fast durchgängige Bandbegleitung mit Klavier, Gitarre, Bass und Percussion - gespielt von Chorleiter Jochen Mink, Arno Hartung, Hans-Peter Bogner und Peter Meutner.

Das war bei Weitem noch nicht alles, was den Zauber des Konzertes ausmachte. Drei Solostimmen komplettierten den Abend. Als Begleitung für den Chor oder alleine begeisterten sie das Publikum. Rita Schneider gab etwa „I believe“ oder „Testify to love“ ihre Stimme. Im Duett mit Peter Kornmann rührte „Circle of love“ die Zuhörer an. Silva Kutsch brillierte vom Klavier begleitet mit „Read all about it“.

Die Kirche schier zum Beben brachte „Sweet home Chicago“ von den „Blues Brothers“, das die Band alleine vortrug.

Die Töne des Abends waren laut und leise, fetzig und ruhig, lustig und traurig - alles hatte seinen Platz.

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„Mit dem ersten Ton beginnt der Raum zu atmen und zu leben.“ Mit diesem Satz hatte Pfarrerin Margret Orthmann in ihrer Begrüßungsansprache die Atmosphäre schon im Vorfeld sehr treffsicher beschrieben. Begeisterungsstürme waren der Dank des Publikums - und der Applaus ebbte erst nach drei Zugaben ab. Die 400 Menschen in der Kirche waren begeistert. „Das ganze Jahr haben wir für dieses Konzert geprobt“, erzählte der Vorsitzende Wolfgang Lemmer. Nach seiner Meinung war es der beste Auftritt des Projektchors seit seiner Gründung. Stattfinden konnte der Abend aber nur, weil es Jochen Mink gibt.

Die Begeisterungsfähigkeit des Chorleiters habe den Chor zu dieser Leistung gebracht und dem Konzert seine Unverwechselbarkeit gegeben, so Lemmer. Der Chor bat seine Gäste statt Eintrittsgeld um eine Spende. Sie ist für den Verein Häusliche Kinderkrankenpflege bestimmt. „Neue Töne“ gestaltete nunmehr bereits das dritte Konzert zugunsten dieses Vereins.

von Martina Becker

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