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Behinderungen auf der B3

Unfallfolgen Behinderungen auf der B3

Einen Tag nach dem Unfällen auf der B 3 in Höhe des Kieswerks bei Niederweimar (die OP berichtete), kann die Polizei die Unfallbeteiligten zwei Gruppen zuordnen. Der Unfallhergang als solcher und damit die Schuldfrage, ist jedoch noch nicht abschließend geklärt.

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Eines der Fahrzeuge, das bei der Kollission am Dienstag Schaden genommen hat.

Quelle: Tobias Hirsch

Niederweimar. Unabhängig von den Zeugenaussagen sperrte die Polizei in Absprache mit der Staatsanwaltschaft am Mittwoch ab 13.25 noch einmal den Unfallort für eine gewisse Zeit, damit Kraftfahrzeugsachverständige sich die markierten Spuren ansehen konnten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei von einem Haupt- und einem Folgeunfall aus. Insgesamt dürfte ein Sachschaden von annähernd 200 000 Euro entstanden sein.

Im Zusammenhang mit den Unfällen brachte der Rettungsdienst sieben verletzte Personen in Krankenhäuser. Zum Gesundheitszustand liegen keine neuen Erkenntnisse vor. Die Verletzten waren alle ansprechbar und augenscheinlich nicht lebensgefährlich verletzt.

An dem Hauptunfall waren ein orangefarbener Ford Transit, ein grüner Opel Astra, ein silberner Daimler Kombi und ein silberner VW Golf beteiligt, wobei der Astra ins Schleudern geraten war und sich letztlich offenbar mehrfach überschlug. An dem Astra entstand ein Totalschaden, der Daimler wurde hinten erheblich beschädigt und der Golf an der Fahrerseite. Nur der Golf und der hinten links beschädigte Transit blieben fahrbereit.
Der Folgeunfall passierte, als ein Sattelzugfahrer auf die vor ihm fahrenden und wegen des anderen Unfalls fast bis zum Stillstand bremsenden Autos – einen goldenen 3er BMW Cabrio und einen schwarzen Opel Astra – auffuhr. Der letzte unfallbeschädigte Pkw ist ein Audi A 6 Kombi.

Die Fahrerin prallte mit ihrem Wagen gegen den von dem Lastwagen auf den Standstreifen geschobenen Astra. An sämtlichen, an dem Folgeunfall beteiligten Fahrzeugen entstand ein Totalschaden. Für die Unfallaufnahme, Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Bundesstraße am Dienstag bis 19.50 Uhr voll gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.

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