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Ballspielende Kinder sind jetzt sicher

Leidenhofen Ballspielende Kinder sind jetzt sicher

Das Champions-League-Finale Bayern München gegen FC Chelsea gab im vergangenen Jahr den Anstoß für ein Projekt zum Schutz der Kinder in Leidenhofen.

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Hier kann jetzt kein Ball mehr entwischen. Sie alle halfen beim Aufbau des neuen Zaunes um den Bolzplatz in der Straße „Am Scheerengraben“.Foto: Martina Becker

Leidenhofen. Bekennende Bayern-Fans gibt es dort zwar nicht wirklich viele. Dennoch kam es an, das Spiel zu nutzen, um für einen guten Zweck gesellig zusammenzukommen.

Ortsvorsteher Horst Gombert hatte die ganze Sache angezettelt. Er und die Anwohner hatten schon seit langem ein ungutes Gefühl, wenn die Kinder auf dem Bolzplatz Fußball spielten - aus Angst, dass eines Tages ein Kind sprichwörtlich unter die Räder käme, so Gombert beim Ortstermin. Der Zaun um den Bolzplatz hielt nämlich rollende Bälle nicht von der Straße fern. Brenzlige Situationen wurden schon oft genug beobachtet.

Das Fußballfinale bot sich daher als eine Art Benefizveranstaltung an, zu der Gombert, die Burschenschaft Leidenhofen sowie die Interessengemeinschaft Bolzplatz eingeladen hatten. Auf Großleinwand schauten 150 Leidenhöfer in der Scheune von Familie Reinhardt das Spiel. Als Erlös blieben aus Würstchen- und Getränkeverkauf stattliche 1500 Euro übrig. Weiter 1700 Euro kamen durch Spenden von Privatpersonen, Firmen und Vereinen zusammen. Damit war das Ziel, einen neuen Zaun für das Spielgelände am Scheerengraben, erreicht. Die Wahl fiel auf Holz und das ausgesuchte Modell sollte 4700 Euro kosten. Bürgermeister Andreas Schulz legte die fehlende Summe von 1500 Euro „gerne“ dazu. Zehn Personen halfen, den neuen Zaun in rund fünfundsechzig Arbeitsstunden aufzubauen, was einem Geldwert von 2500 Euro entspreche. „Das war kleines Geld für ein großes Werk und die Sicherheit der Kinder“, lobte der Bürgermeister die Initiative.

von Martina Becker

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