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Auf dem Friedhof gibt es viel Arbeit

Ortsbegehung Niederweimar Auf dem Friedhof gibt es viel Arbeit

Vor allem der Zustand der Wege auf dem Friedhof beschäftigte zuletzt den Ortsbeirat Niederweimar. „Hier muss jetzt etwas ­geschehen“, bilanzierte Ortsvorsteher Heinz-Peter Damm.

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Dieser Weg auf dem Friedhof ist zum Teil hangabwärts komplett abgesackt und an den Seiten regelrecht auseinandergebrochen.

Quelle: Götz Schaub

Niederweimar. Der Friedhof von Niederweimar ist natürlich kein kleiner. Da fällt es unweigerlich schwerer, alles immer in Schuss zu halten. Doch irgendwann ist die Zeit des Handels nicht mehr aufzuschieben. Wer den Friedhof von der Kirche kommend betritt und Kurs auf die Leichenhalle nimmt, kann schnell sehen, was gemeint ist. Der von dort zu den nächsten Gräbern führende Weg ist in einem baufälligen Zustand. „Der muss wohl umfassend neu gestaltet werden.

Zur Absicherung des Weges müssen hier sicher L-Steine gesetzt werden“, befand Ortsvorsteher Heinz-Peter Damm im Vor-Ort-Gespräch mit Pfarrer Alexander Bartsch. Auch müsse dieser Weg vom Eingang der Leichenhalle aus einen breiteren befestigten Zugang erhalten. Darüber hinaus sollten einige landschaftsgärtnerische Pflegearbeiten unternommen werden. Bartsch bot seine Hilfe dabei an, wenn der Ortsbeirat die Organisation und freiwillige Helfer findet. „Dann bin ich sicher mit dabei“, so Bartsch.

Wasserzapfstelle für den Friedhof

Der Ortsbeirat nahm auch die eingezäunte Rasenfläche in Augenschein, die als erste Friedhofserweiterung vorgesehen ist. „Hier muss unbedingt eine Wasserzapfstelle eingerichtet werden“, sagte Damm. Der Pfarrer wies darauf hin, dass aufgrund der Belegung der Wiesengräber auf dem jetzigen Friedhof es durchaus sein könne, dass die Erweiterungsfläche schon bald benötigt werde. Neben Wiesengräbern seien auch Urnenbestattungen stark nachgefragt.

Der Zustand einiger klassischer Gräber auf dem Friedhof ließ bei den Ortsbeiratsmitgliedern schnell den Verdacht aufkommen, dass diese in keiner Weise mehr von Angehörigen gepflegt werden. Auch da müssten jetzt einmal Entscheidungen getroffen werden, wie diese Gräber zukünftig gepflegt werden sollen.

Baugebiet ist in gutem Zustand

Vom Friedhof aus machten die Ortsbeiratsmitglieder noch einen Abstecher in das Baugebiet Roter Weg. Dabei passierten sie den Spielplatz, der zwischen Sportplatz und erster Häuserreihe liegt und überzeugten sich vom guten Zustand. Allein auf der zum Sportplatz gewandten Seite stellten sie eine ungepflegte Grünfläche fest, die offensichtlich auch als Grünschnitt-Entsorgungsstätte dient. Der Ortsbeirat vertrat die Meinung, dass die Fläche gemäht und damit in einen ansehnlichen Zustand versetzt werden sollte. Dann werde dort sicher auch kein Grünschnitt mehr entsorgt.

Der Brunnen vor dem Bürgerhaus, der dieser Tage munter vor sich hin plätschert, soll komplett abgerissen werden. „Der ist schon öfters ausgebessert worden, was ihn nicht schöner gemacht hat“, so Damm. Nun sei er aber auch wirklich in die Jahre gekommen. Dem Ortsbeirat schwebt vor, keinen eigenen Brunnen mehr zu errichten, sondern ebenerdig auf  wasserdurchlässiger gepflasterter Fläche Steine – kleine Obelisken –  aufzustellen, aus denen das Wasser sprudelt. Bei Bedarf könne die Fläche dann auch leicht anders genutzt werden, etwa bei einer Feier rund um das Bürgerhaus. „Aber erst ist hier die Straße dran, bevor wir uns dem Brunnen zuwenden“, sagte der Ortsvorsteher.

 
Der Brunnen vor dem Bürgerhaus soll mittelfristig abgerissen werden. Foto: Götz Schaub

von Götz Schaub

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