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Arbeitskreis "Dorfgeschichte" wird 25

Jubiläum Arbeitskreis "Dorfgeschichte" wird 25

Die Betätigungsfelder des Fronhäuser Vereins sind vielfältig: Die Bewirtschaftung der Grillhütte an den Hainbuchen, das Verschönern des Dorfes oder kulturelle Angebote prägen seine Arbeit.

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Die geehrten Mitglieder des Verkehrs- und Verschönerungsvereins.

Fronhausen. „Ein verlässlicher Partner, der sich ehrenamtlich im Sinne der Bürgerinnen und Bürger einsetzt“, so beschrieb Bürgermeister Reinhold Weber den Verkehrs- und Verschönerungsverein. Für dieses Engagement und die gute Zusammenarbeit sei er dankbar, betonte Weber anlässlich der Jahreshauptversammlung.

Ortsvorsteher Helmut Jung schloss sich diesem Lob an und ging im Weiteren auf die allgemein, „kritische“ Situa­tion der Vereine ein. Mehr junge Menschen müssten auch mit Hilfe des Ortsbeirates für die Vereine gewonnen werden, war sein Vorschlag. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein zählt aktuell 320 Mitglieder. Gut 50 davon waren zur Versammlung ins Bürgerhaus gekommen. Renate Hildebrand, Leiterin des integrierten Arbeitskreis Dorfgeschichte begann mit ihrem Jahresbericht. Nach dem Jubiläumsjahr 2009 sei es im vergangenen Jahr etwas gemächlicher gewesen. Der Denkmaltag wurde am 10. September mit einem Gospelkonzert in der evangelischen Kirche gefeiert. Überdies hatten Führungen auf dem Gelände der Familie von Schenk stattgefunden. Eine geschichtlich geprägte Wanderung nach Oberwalgern und auch eine gemeinsame Fahrt nach Essen hatten das Vereinsleben bereichert. Freuen dürfe sich der Verein über eine Zuwendung von 500 Euro “, informierte Hildebrand.

Diese „Lob“ kommt vom Hessischen Ministerium für Kunst und Wissenschaft für das vielfältige geschichtliche Engagement sowie die Arbeit mit Kindern. Beispielsweise beteiligt sich der Verkehrs- und Verschönerungsverein jedes Jahr an den Kinderferienspielen. „In diesem Jahr feiert der Arbeitskreis Dorfgeschichte sein 25-jährges Bestehen“, erinnerte Hildebrand.

Dieses soll mit unterschiedlichen kleine Veranstaltungen gefeiert werden. Vorträge im alten Rathaus zu den Themen: „Fronhäuser Bach“ und „Die Lahn“ sind geplant. „Anlässlich des 100. Jahrestages meines Vaters wird es eine Ausstellung seiner Bilder geben“, so die Geschichtsexpertin.

Für den Denkmaltag im September, der unter dem Thema „Realismus, Romantik und Revolution“ steht, soll es Führungen im Park der Familie von Schenk geben. „Zu diesem Thema können wir hier aus dem Vollen schöpfen“, meinte Hildebrand. Außerdem will sie versuchen, bei der Sparkassen Kulturstiftung ein Theater für Kinder zu beantragen. Zu guter Letzt soll ein kleines, „bescheidenes“ Geschichtsheft herausgegeben werden.

Zu den übrigen Aktivitäten des Vereins berichtete der Vorsitzende Michael Vogel. Eine „tolle“ Maiwanderung hatte stattgefunden und auch 2011 wird es dieses Angebot wieder geben. Der Verein hatte an der Kläranlage als Ausgleichsmaßnahme zehn alte Obstbäume gepflanzt.

Das „längst überfällige“ Helferfest anlässlich des Neuaufbaus der Grillhütte an den Hainbuchen hatte stattgefunden. Traditionell beteiligte sich der Verein an den Kinderferienspielen und machte einen Ausflug nach Bonn-Baden. Ebenso zum Jahresprogramm gehörte die Nikolausfeier. Das engagierte Puppenspiel in der evangelischen Kirche sei sehr gut angekommen, betonte Vogel. „Darüber hinaus gab es noch diverse Arbeitseinsätze“, so der Vorsitzende.

Mit Wehmut verabschiedet wurde am Abend Rudolf Wilhelmi. Er zieht von Fronhausen weg. „Danke für die Bereicherung durch deine aktive Mitgliedschaft“, sagte Hildebrand.

Für ihre Vereinstreue wurden 41 Mitglieder geehrt. Die obligaten Vorstandswahlen gingen in großer Harmonie über die Bühne. Der gesamt Vorstand wurde in Blockwahl bestätigt.

von Martina Becker

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