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Am Ende der Strecke wartet als Belohnung Erbsensuppe

Volkswandertag Am Ende der Strecke wartet als Belohnung Erbsensuppe

Bei der 12. Auflage des Hassenhäuser Volkswandertages machten sich 239 Teilnehmer vom Sportplatz aus auf den Weg. Ganz nach ihren Möglichkeiten standen ihnen drei Strecken zur Auswahl.

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In Seemannssprache würde man sagen: Die Hassenhäuser Feuerwehr beteiligte sich mit Mann und Maus am Wandertag. Sie holte als teilnehmerstärkster Verein den Wanderpokal.

Quelle: Martina Becker

Hassenhausen. An Fronleichnam wird in Hassenhausen traditionell gewandert. Dass sich diese Veranstaltung in der Zeit einen guten Ruf geschaffen hat, zeigte die Beteiligung. „Wir zählen aktuell 239 Teilnehmer und das ist rekordverdächtig“, freute sich Vorstandsmitglied Konrad Fischer um die Mittagszeit.

Angereist waren die Frauen, Männer und Kinder aus allen Himmelsrichtungen des Landkreises. Vertreten waren beispielsweise die Wanderer aus Gladenbach, Lohra, Weimar, Ebsdorfergrund, Amöneburg oder Kirchhain. Die meisten Starter kamen allerdings aus der eigenen Gemeinde Fronhausen. Die Ortsvereine waren mit großen Gruppen vertreten und genossen die Veranstaltung des heimischen Vereins.

Bestes Wetter bei Wanderung

Diese hatte mal wieder allerhand zu bieten: Zunächst war da der strahlende Sonnenschein. Die idyllischen und dazu gut zu laufenden Strecken waren den Vereinsmitgliedern Konrad Fischer, Hans Weimer, Gerhard Lölkes und Gerhard Schneider zu verdanken. „Die Rundkurse sind jedes Jahr neu, auch wenn sich Teile der Strecken schon mal wiederholen“, erklärte Fischer.

Da war zunächst einmal die kleine, vier Kilometer lange Runde, die Teilnehmern mit Kinderwagen oder Gehbehinderung die Möglichkeit gab, dabei zu sein. Sie ging, wie auch die anderen Strecken, am Sportplatz los und führte über das Bellnhäuser Feld und Schützenhaus zurück zum Startpunkt. Die neun Kilometer lange Strecke führte vom westlichen Rand von Bellnhausen kommend durch den Ort, nach Sichertshausen, zur dortigen Schutzhütte sowie über die Feldgemarkung Bachwiese zurück nach Hassenhausen.

Das war die Route, die von den meisten Teilnehmern genutzt wurde. Aber auch die 14-Kilometer-Tour nahmen nach Angaben Fischers rund 60 Personen in Angriff. Diese erweiterte die mittlere Strecke noch um einen Gang durch den Staufenberger Forst und führte über die Kuhmarkstraße zurück. Am Sportplatz erwartete die Rückkehrer Erbsensuppe oder Bratwurst und zum Nachtisch eine große Auswahl an Kuchen.

Feuerwehr Hassenhausen belegte ersten Platz

Prämiert wurden die fünf teilnehmerstärksten Gruppen oder Vereine. Das vierte Mal in Folge belegte die Feuerwehr Hassenhausen den ersten Platz. Sie waren mit 44 Teilnehmern die stärkste Gruppe. Auch das Pony „Prinz“ lief mit und jedes Kind durfte auf der Strecke den Vierbeiner reiten. Am Nachmittag wurde erstmals von Bürgermeister Reinhold Weber ein für die Veranstaltung angeschaffter Wanderpokal verliehen.

„Die anderen Gewinner erhalten Preise, von denen die ganze Gruppe etwas hat“, erzählte Fischer, wie zum Beispiel ein Fass Bier oder Gutscheine für Familienpizza. Alles in allem waren die Veranstalter, die mit 33 Helfern im Einsatz waren, mehr als zufrieden mit der Resonanz. „Es waren 67 Teilnehmer mehr als im letzten Jahr, was absolute Spitze ist“, so Fischer.

von Martina Becker

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