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Alte Wasserrohre haben ausgedient

Hassenhausen Alte Wasserrohre haben ausgedient

Der Tag X ist für die Altortslage von Hassenhausen gekommen: Das marode Kanalnetz wird durch ein neues ersetzt, die Straße „Zur Umgehungsstraße“ und die Zwester-Ohm-Straße werden ein völlig neues Aussehen erhalten.

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Rohr für Rohr wird derzeit das Kanalsystem in der Umgehungsstraße in Hassenhausen erneuert. Fronhausens Bauamtsleiter Michael Esken (von rechts) und Bürgermeister Reinhold Weber statteten gestern der Baustelle einen Besuch ab. Unten links: Ein Blick in die Zwester-Ohm-Straße. Unten rechts: Die Zufahrt nach Hassenhausen von der L 3048 über die Straße „Zur Umgehungsstraße“ ist derzeit nicht möglich.Fotos: Götz Schaub

Hassenhausen. In diesem Sommer werden in Hassenhausen zukunftsweisende Arbeiten ausgeführt, „die sicher mal lästig sein können“, wie Fronhausens Bürgermeister Reinhold Weber aus Erfahrung weiß, doch dafür werde sich das Ergebnis sicher sehen lassen können und Hassenhausen eine ganz neue Visitenkarte verleihen, ist er sich ganz sicher. „So war das in Sichertshausen schließlich auch“, sagt er. Doch bevor die Straße „Zur Umgehungsstraße“ und die Zwester-Ohm-Straße ein modernes, dem Dorf angepasstes Aussehen erhalten können, muss zunächst einmal ordentlich gegraben werden. Denn in beiden Straßen wird der Kanal erneuert.

„Wie die Untersuchungsergebnisse nach der Eigenkontrollverordnung ergaben, kann nur mit einer grundhaften Erneuerung des Kanalnetzes den gesetzlichen Vorgaben Rechnung getragen werden“, erläutert der Bürgermeister. Um die größtmöglichste Förderung zu erhalten, wurde der Zeitplan für die Kanalarbeiten so gewählt, dass die Arbeiten bis Ende des Jahres umgesetzt und abgerechnet sind. Die Anlieger wurden darüber hinaus informiert, dass die Erneuerung der Hausanschlüsse zwingend notwendig ist, um eine ordnungsgemäße Entwässerung gewährleisten zu können. Einmal die Straße geöffnet, sollen auch gleich die Wasserleitungen erneuert werden, ergänzt Bauamtsleiter Michael Esken. Nun, und weil die beiden Straßen selbst ihre besten Tage schon lange hinter sich haben, wurde natürlich auch die Frage nach deren Erneuerung gestellt und mit den Bürgern während mehrerer Versammlungen diskutiert. Weil die überwiegende Mehrheit für eine Erneuerung stimmte, machte zuletzt auch das Fronhäuser Parlament dafür den Weg frei.

„Es galt, Synergieeffekte zu nutzen, um die Kosten für die Gemeinde wie auch für die Anlieger so gut es eben geht zu minimieren“, sagt Esken. Reinhold Weber dazu: „Seien wir ehrlich, wir hätten die Straße auch wieder in ihren Ursprungszustand versetzen lassen können, aber dadurch wird sie auch nicht besser und wäre sowieso in wenigen Jahren fällig gewesen.“ Was er damit meint, kann derzeit in der Umgehungsstraße angesehen werden: der Querschnitt des doch sehr geringen Aufbaus der befestigten Straße.

Beide Straßen werden gepflastert, ein Bürgersteig auf gleicher Ebene nur farblich abgesetzt. Diese Arbeiten werden aber wohl erst im nächsten Jahr ausgeführt. Die Farben werden noch mit den Bürgern abgesprochen werden.

von Götz Schaub

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