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60 000 Euro für Flutlicht

Parlament Fronhausen 60 000 Euro für Flutlicht

Die Flutlichtanlage des Hartplatzes in Fronhausen muss erneuert werden. „Daran führt kein Weg vorbei“, sagte Fronhausens Bürgermeister Reinhold Weber während der jüngsten Parlamentssitzung

Fronhausen. .„Es ist ein Mangel festgestellt worden und der Gemeindevorstand hat gehandelt. Wir spielen nicht mit der Gesundheit unserer Mitbürger“, so Weber. Die Masten wurden deshalb schon abgebaut.

Eine in Auftrag gegebene lichttechnische Untersuchung ergab immerhin, dass für den Platz künftig vier Masten ausreichend sind. Bisher waren es sechs. Deren Standfestigkeit sei nicht mehr gegeben, eine Sanierung unwirtschaftlich, lautete das Ergebnis eines Gutachtens. Einige Parlamentarier bemängelten, dass ihnen dieses Gutachten erst ein Tag vor der Sitzung zugänglich gemacht wurde. Und das, obwohl es das Datum vom 8. Mai trägt, wie Martin Schnabel von der CDU kritisierte.

Die CDU ging deshalb so weit, das Thema in einer Sondersitzung behandeln zu wollen, fand dafür aber keine Fürsprecher. „Wir kriegen hier was vor die Füße geworfen, wo schon vollendete Tatsachen geschaffen sind“, monierte Martin Schnabel, so können man mit dem Parlament nicht umgehen. Das sahen die Vertreter der Initiative Fronhausen und auch Teile der SPD auch so, doch wollten sie im Sinne einer möglichst kurzen Unterbrechung des geregelten Spielbetriebes den Beschluss, 60000 Euro außerplanmäßig zur Verfügung zu stellen, nicht boykottieren.

Überraschung herrschte nur darüber, dass der Bürgermeister 60000 Euro aus dem laufenden Haushalt präsentieren konnte, wo er sich bisher immer schwer getan hatte, Geld, sprich Deckungssummen, direkt im Haushalt „zu finden“.

von Götz Schaub

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