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50 Helfer arbeiten Hand in Hand

Sanierung des Sportheims am Stollberg 50 Helfer arbeiten Hand in Hand

Einige wenige Arbeiten wie der Einbau der Lüftungsanlage, das Streichen von Nebenräumen und das Decken des Vordachs sind noch zu erledigen. Mit etwa 200 weiteren Arbeitsstunden rechnet der Vorstand.

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Der stellvertretende Kassierer der SG Fronhausen, Marcus Schäfer (von links), Helfer Hans Härtl, Hauptkassierer Guntram Scheld, Dachdecker Nico Fleck, Wirtschaftsbetriebsleiter Volker Schnabel, Fußballabteilungsleiter Rainer Deutsch, Lauftreffleiter Hans Heuser und Platzwart Reiner Hahn vor dem fast fertig sanierten Sportheim mit dem neuen Anbau zur Küchenerweiterung (rechts).

Quelle: Manfred Schubert

Fronhausen. Seit dem 15. März 2014, als mit dem Erdaushub für den Anbau die Umbauarbeiten sowie die energetische Sanierung des Sportheims am Stollberg starteten, haben 50 Helfer ehrenamtlich rund 2400 Stunden geleistet.

Folgerichtig stand bei der gestrigen Feierstunde der Dank an die ehrenamtlichen Helfer im Vordergrund. Ohne deren Einsatz hätte die Sportgemeinde (SG) 1945 Fronhausen das Projekt in dieser Form und zu den veranschlagten Kosten von 115000 Euro nicht verwirklichen können, betonten die Vorstandsmitglieder im Gespräch mit der OP.

Danken will man auch allen anderen, die zum Gelingen beigetragen haben, wie etwa Bürgermeister Reinhold Weber und seiner Verwaltung. Architekt und Vereinsmitglied Uwe Schäfer hatte bereits 2011 die Vorplanung erstellt und den Kostenrahmen berechnet. Da die Gemeinde Fronhausen Eigentümer des Sportheims ist, wurden alle Vorhaben und Projekte eng mit Bürgermeister und Bauamt abgestimmt. Gedankt wurde auch den Bauhofmitarbeitern, die freiwillige Stunden leisteten, dem Gemeindevorstand und den Gemeindevertretern für die Genehmigung des Bauvorhabens und den beteiligten Baufirmen. Zu den Gesamtkosten hatte die Gemeinde Fronhausen einen Zuschuss in Höhe von 43000 Euro gegeben, das Land Hessen 35000 Euro und der Kreis Marburg-Biedenkopf 11500 Euro.

Das 1976 errichtete Gebäude entsprach weder in Raumangebot noch Ausstattung heutigen Ansprüchen, vor allem bei den Sanitärräumen und dem energetischen Zustand. Am 15. August 2012 hatte die SG bei der Gemeinde den Antrag auf Beteiligung an den Baukosten gestellt, der Zuschuss war mit dem Haushalt 2013 genehmigt und die Baugenehmigung am 20. Juli 2013 erteilt worden. Erd- und Betonarbeiten, Heizungs- und Sanitärarbeiten, Dachdecker- und Fliesenarbeiten, Fenster- und Schreinerarbeiten sowie der Außenputz mit Wärmedämmung wurden an Fachfirmen vergeben. Die interne Koordinierung übernahm der Vorstand, insbesondere Fußballabteilungsleiter Rainer Deutsch.

Alle anderen Arbeiten von den Maurerarbeiten über Decken- und Dachdämmung, Innenausbau, Malerarbeiten, Deckenverkleidung, Vordach und Abbrucharbeiten leisteten Vereins-, aber auch Nichtmitglieder. Dies sparte viel Geld ein, wodurch unvorhergesehene Kosten wie die Sanierung des Daches, das neu mit Blech eingedeckt wurde, aufgefangen werden konnten. Durch den Anbau konnte die Küche erweitert und der Außenverkauf beim Spielbetrieb direkt aus ihr heraus ermöglicht werden. Der Schiedsrichterraum wurde erweitert und ist jetzt auch als Besprechungsraum nutzbar.

Die Öl- wurde durch eine Gasheizung ersetzt, welche von einer Solaranlage bei der Warmwasserbereitung unterstützt wird. Im Gastraum wurde unter anderem das Mobiliar zum Teil gegen gutes gebrauchtes ausgetauscht, die Zapfanlage erneuert und energiesparende LED-Beleuchtung installiert.

von Manfred Schubert

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