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25.000 Menschen erobern die Landstraße

Autofreier Sonntag im Ebsdorfer Grund 25.000 Menschen erobern die Landstraße

Reges Treiben herrschte am gestrigen Sonntag auf der L3048 quer durch den Ebsdorfer Grund. Tausende Menschen strömten am autofreien Sonntag auf die Straße und genossen einen Ausflug auf der 25 Kilometer langen Strecke.

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Der Kreisel bei Mölln entpuppte sich mit seinen Ständen als idealer Rastplatz für die vielen tausend Radfahrer, die im Ebsdorfer Grund unterwegs waren.

Quelle: Ina Tannert

Ebsdorfergrund. Wo in der Regel steter Verkehr fließt und das Brummen der Motoren erklingt, herrschte den ganzen vergangenen Sonntag über idyllische Ruhe. Der autofreie Erlebnis-Sonntag entlang der L3048 war ein voller Erfolg. Bei bestem Ausflugswetter zog es nach Angaben von Ebsdorfergrunds Bürgermeister Andreas Schulz rund 25.000 Menschen auf die für den Autoverkehr gesperrte Landstraße. Alles, was sonst noch Räder hat, kam zum Einsatz. Ob per Fahrrad, Inlineskater, Tretroller oder Segway - der Ansturm der Besucher war enorm.

Zahlreiche Vereine wie etwa der Frauen-Fitness-Club aus Bellnahausen versorgten die hungrigen Radler mit Leckereien.

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An regelmäßigen Stationen auf der rund 25 Kilometer langen Strecke zwischen Fronhausen und Ebsdorfergrund konnten die fleißigen Radler pausieren. Zahllose Vereine und Dorfgemeinschaften standen parat und versorgten die Gäste mit allerhand Erfrischungen, Kuchenbuffets und jeder Menge Delikatessen vom Grill. Für Unterhaltung sorgten zahlreiche Solokünstler, Bands, Aussteller, Marktstände und vieles mehr. Ein besonders beliebter Treffpunkt war unter anderem der Kreisverkehr bei Heskem-Mölln, an dem es zeitweise kaum noch ein Durchkommen gab. Die große Bühne mitten auf dem Grashügel bot Raum für vielfältige Unterhaltung und Livemusik.

Der autofreie Sonntag kam gut an, die meisten Besucher nahmen auch das strikte Autoverbot bis 20 Uhr am Abend mit Humor und stiegen um auf Rad und Laufschuh. „Eine ganz tolle Aktion mit super Angebot“, lobte etwa Stefanie Breitstadt. „Eine super Sache. Schade, dass es nur einmal im Jahr stattfindet“, fand Radfan Berthold Kindl.

von Ina Tannert

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