Neu im Kader der Stadtallendorfer Hessenliga-Reserve: Kevin Bauerbach (v. li.), Gian-Luca Sanzone, Christoph Pontow, Trainer Sascha Hausmann und Mehmet Kanyildiz.
Stadtallendorf. In Christian Rettig und Marco Loi (beide FSV Schröck) haben zwei torgefährliche Leistungsträger die Mannschaft verlassen. „Auf den ersten Blick sind die beiden für uns nicht zu ersetzten. Neben dem sportlichen Verlust, werden sie uns auch menschlich fehlen“, urteilt Hausmann, der nun andere Spieler in die Pflicht nimmt: „Mit Timo Huhn und Dirk Novosad haben wir noch zwei Führungsspieler auf dem Platz. Es sind nun aber auch andere gefragt, Verantwortung zu übernehmen und dadurch den Verlust von Rettig und Loi wett zu machen.“
Zudem haben aus dem Kader der Zweiten Mischa Trier (SV Bauerbach) und Björn Haase (VfB Wetter) die Eintracht verlassen. Führungsspieler sind für die Eintracht auch deshalb so wichtig, weil – wie in den vergangenen Jahren – einige A-Jugendliche aus der eigenen Jugend in die Mannschaft integriert werden sollen. Hassan Oktan kann sowohl in der Vierer-Kette eingesetzt werden als auch als Sechser vor der Abwehr. „Er ist ungewöhnlich abgebrüht für sein Alter“, lobt ihn der Coach. Gian-Luca Sanzone soll für den Sturm mehr als nur eine Alternative darstellen.
Auf den Außenbahnen sollen Ekrem Koc und Mehmet Kanyildiz zum Einsatz kommen. Zudem stößt mit dem Offensiv-Allrounder Kevin Bauerbach ein Langzeitverletzter aus dem Kader der „Ersten“ ins Team, der in der Gruppenliga wieder langsam in den Spielbetrieb integriert werden soll. Einziger externer Neuzugang ist Christoph Pontow vom TSV Ernsthausen, der im rechten Mittelfeld spielen soll. „Für ihn wird die Umstellung von der B-Liga zur Gruppenliga erst einmal groß sein, aber auch er wird seine Chancen bekommen. Insgesamt war der Eindruck von allen Neuzugängen bisher sowieso sehr positiv“, freut sich Hausmann.
Dennoch weiß der Trainer, dass der Erfolg vom vergangenen Jahr nur schwer zu wiederholen sein wird: „Die Liga ist sehr ausgeglichen besetzt, und wir werden jetzt an unseren Ergebnissen der vergangenen Runde gemessen. Für uns ist wichtig, dass wir auf dem Platz als Einheit auftreten und die Zusammenarbeit mit der ersten Mannschaft weiterhin gut funktioniert. Mit einem Platz unter den ersten zehn wäre ich dann auch zufrieden.“
von Marius Mayer
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