Felicitas Bieneck (Mitte) und Winnie Marcus (rechts; beide TV Wetter) springen hoch, um den Angriffsball von Kirsten Finke (VV Grimma) zu blocken.
Wetter. Vom Ergebnis her war die Niederlage des TV Wetter gegen den Tabellenzweiten VV Grimma mit 0:3 vor 250 Zuschauern in der Sporthalle der Wollenbergschule deutlich, die einzelnen Satzergebnisse mit 18:25, 22:25 sowie 23:25 zeigen aber, dass die Gastgeberinnen nicht chancenlos waren.
„Ich bin nicht enttäuscht von der Leistung unseres Teams, ein Klassenunterschied war es nicht, alle Sätze waren eng“, sagte Volkmar Hauf vom Wetteraner Trainergespann Hauf/Autzen. „Als Resümee müsste es heißen: Grimma gewinnt nicht das Spiel – wir verlieren es.“
Hauf bezog sich dabei vor allem auf die Endphasen der Sätze zwei und drei. „In den Endphasen machten wir Eigenfehler – auch weil wir Risiko spielen wollten, um Druck aufzubauen –, Grimma zeigte Routine.“
Auch der Gäste-Trainer Ondrej Spisak lobte die Leistung des TV Wetter: „Wenn wir keinen Druck mit dem Aufschlag ausübten, hat Wetter sofort hart und aggressiv gespielt. Dabei haben mir Leonie Schwertmann, Eva-Maria Friedrich und Sarah Schneider sehr gut gefallen. Auf der anderen Seite: Wenn wir Druck ausübten, hat Wetter auch Fehler gemacht.“
von Michael Seehusen
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