Der VfB Marburg will sein vereinseigenes Gelände an der Gisselberger Straße (rechts) verkaufen. Als potenzieller Käufer scheidet das Unternehmen der DVAG sowie die Familie Pohl aus, auch wenn Andreas Pohl links neben dem Sportplatz ein Grundstück erworben hat.
Marburg. Rückschlag für den hoch verschuldeten Fußball-Landesligisten VfB Marburg und seinen Vorsitzenden Dietrich Möller. Möllers Plan, das vereinseigene VfB-Gelände zu verkaufen, ist um ein weiteres Kapitel ärmer.
Weder die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) noch die Familie Pohl um den DVAG-Vorstandsvorsitzenden Dr. Reinfried Pohl beabsichtigen, das Gelände des VfB Marburg zu erwerben. „Dies war nie der Fall, und dies wird auch künftig nicht der Fall sein“, sagte Dr. Udo Corts, DVAG-Vorstandsmitglied, dieser Zeitung.
Möllers Hoffnung stützte sich auf die Tatsache, dass einer von Pohls Söhnen inzwischen ein Grundstück in der Nähe des VfB-Geländes an der Gisselberger Straße erworben hat.Im Mai dieses Jahres hatte bereits Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel einen Kauf des Geländes durch die Stadt Marburg kategorisch ausgeschlossen. Ein Verkauf ist jedoch notwendig, um eine drohende Insolvenz des VfB Marburg abzuwenden.
von Michael E. Schmidt
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