Sandra Weber (rechts) erzielte im Spiel gegen Freiburg (in dieser Szene mit Judie Lomax) 20 Punkte für den BC Pharmaserv Marburg.
Marburg. Erfolge, mit denen man im Vorfeld nicht rechnet, sind die schönsten.
Was folgte, ist hinlänglich bekannt: 76:72 gewannen die „Blue Dolphins“ gegen die Breisgauerinnen – und zeigten im Spiel eins nach dem Kreuzbandriss von Maggie Skuballa und mit Neuzugang Alissa Pierce eine starke Vorstellung.
„Es wird aber erneut schwer für uns. Ich würde mir insbesondere wünschen, wenn wir unsere zuletzt gute Leistung auch in Wolfenbüttel bestätigen können. Dies wäre ein weiterer Schritt in Richtung Konstanz, die uns in der laufenden Saison leider abhanden gekommen ist“, ergänzt Marburgs Headcoach, wohlwissend, dass dies Gründe hat. Auch in dieser Woche war im Training nur ein Spiel vier gegen vier möglich.
Pierce hatte nach ihrer Fuß-OP drei Monate kein Punktspiel absolviert und nur wenige Trainingseinheiten vor der Freiburg-Partie. „Insofern war ich mit ihr sehr zufrieden, sie kann ihre Mitspielerinnen mitreißen. Und das Wichtigste: Ihrem Fuß geht es von Tag zu Tag besser. Das macht Hoffnung“, geht Kojic davon aus, dass die US-Amerikanerin noch eine ganz große Verstärkung für ihre Mannschaft werden könnte.
In Wolfenbüttel am Sonntag komme es abermals darauf an, von Beginn an hochkonzentriert aufzutreten.
17. Spieltag: Rhein-Main Baskets - Osnabrück (Sa., 16.30 Uhr), Chemnitz - Saarlouis (Sa., 17 Uhr), Halle - Oberhausen (Sa., 18 Uhr), Rotenburg/Scheeßel - Wasserburg, Freiburg - Nördlingen Donau-Ries (beide Sa., 19.30 Uhr), Wolfenbüttel - Marburg (So., 16 Uhr).
von Michael E. Schmidt
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