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Nachtmarathon

Langläufer trotzen der Hitze

Die 13. Auflage des Marburger Nachtmarathons wird als unvergessliche Hitzeschlacht in die Geschichte eingehen. 1.112 Teilnehmer am Nachtmarathon durch Marburger Innenstadt und Umgebung.

Über die Halmarathondistanz siegte Marco Diehl (Mitte) aus Friedberg vor Jan Philipp Starostzik (SF BG Marburg, links) und Philipp Müller aus Krofdorf.

© Schaake

Marburg. Bei drückenden Temperaturen gingen am Freitagabend 1.112 Teilnehmer und 50 Staffeln auf die Strecken. Die meisten waren gut vorbereitet. 859 Athleten hatten die Halbmarathonstrecke in Angriff genommen. 142 Läufer meisterten die 42,195 Kilometer. Bei den extremen Wetterbedingungen mussten die Organisatoren des USC Marburg mit ihren mehr als 100 Helfern an den Verpflegungsstationen ebenfalls Höchstleistung verrichten, und auch der Sanitätsdienst hatte alle Hände voll zu tun.

Den Halbmarathon meisterte Routiner Marco Diehl (Laufarena Allgäu) aus Friedberg in 1:15:43,0 Stunden am schnellsten vor Lokalmatador Jan Philipp Starostzik (SF BG Marburg, 1:17:21,6 Stud.). Schon am Rudolphsplatz führten beide das Riesenfeld mit Vorsprung an. Bei Kilometer acht zog Diehl das Tempo an und baute seinen Vorsprung bis ins Ziel aus. Er gewann souverän in 1:15:41 zu 1:17:20,7 vor Jan Philipp Starostzik.

Den Bronzeplatz belegte der Marburger Student Philipp Müller (TSV Krofdorf, 1:18:39,4 Std.). Schnell unterwegs waren auch der Bad Endbacher Triathlet Josip Begic als Fünfter in 1:21:31,3 und als 9. der Kirchhainer M 45-Sieger Johannes Rogalski(1:27:18 Std.). Bei den Frauen bewies Julia Galuschka (TSV Krofdorf-Gleiberg) mit 1:33:01,2 Stunden Extraklasse. Mit über drei Minuten Vorsprung siegte sie vor Birgit Jüngst-Dauber (SC Willingen/ 1:36:39,7 Std.). Auf Rang vier und als erste Marburgerin wurde Elisa Teifke nach 1:40:10,5 Stunden registriert.

Rang sechs ging an Sandra Linne vom Biedenkopfer Lauftreff, die nach 1:42:30,6 Stunden auch die Wettkampfklasse 35 gewann. Das Flutlicht im Unistadion war schon eingeschaltet, als der der erste Marathonläufer Frank Löschner (TV Büschergrund) in der für diese Bedingungen exzellenten Endzeit von 2:48:17,7 Stunden durch die Lichtschranke lief. Der 50-jährige Freudenberger blieb als Einziger unter der Drei-Stunden-Marke und deklassierte dabei die Konkurrenz um 15 Minuten. Platz zwei ging an den Wormser Dirk Karl (TSG Grünstadt, 1. M 45 in 3:03:41,0) gefolgt vom Fleckenbühler Debütant Lamal Sanhji (3:07:10,1 Std.) und dem Göttinger Dietrich Winkelmeier (BBZ Marburg, 3:08:43,4 Std.).

Als 20. im Gesamtfeld kam der Gladenbacher Pfarrer Klaus Neumeister als 2. der M 50 nach 3:37:27,3 Stunden in Ziel. Bei den Frauen siegte als 32. im Gesamtfeld der 142 Finisher Iris Lenhard aus Sulzbach nach 3:46:46,5 Stunden sichtlich gezeichnet mit fast sechs Minuten Vorsprung vor der 45-jährigen Susanne Hein (Marathonteam, 3:52:20,3 Std.). Mit großen Abstand erreichen die heimischen Läuferinnen, die Kirchhainerin Simone Schraub (4:13:47,3 Std.) und die Rüdigheimerin Silvia Herz (2. W 40, 4:16:55,2 Std.) das Ziel. Der TV Wetter stellte mit Ulrich Wolf, Andreas Look, Armin Leisge und Thomas Henkel in 2:54:17,9 Stunde n die schnellste Staffel.

von unseren Redakteuren


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