Als eines von drei Teams der Lahntalschule Biedenkopf qualifizierten sich die Jungen in der Wettkampfklasse II für den Landesentscheid bei „Jugend trainiert für Olympia“.
Biedenkopf. Eine nordhessische Schule meldete sich am Morgen des Regionalentscheids um 8.10 Uhr kurzfristig bei Schulsportkoordinator Karlheinz Debus ab. Der Grund: Man hatte sich den falschen Termin eingetragen und konnte daher nicht antreten.
Eine andere Schule aus Nordhessen bekam krankheitsbedingt nur drei Mädchen für den Wettbewerb zusammen – vier hätten es sein müssen, um nach den Statuten spielen zu dürfen.
„Das war sehr schade, weil eigentlich alle richtig ‚heiß‘ auf die Spiele waren“, bedauerte Renate Kern, Trainerin beider LTS-Teams, die Absagen der anderen Schulen. Ein souveräner Durchmarsch gelang dem WK-II-Mädchenteam der Stiftsschule Amöneburg. Nach einem 25:1- und 25:2-Aufgalopp gegen das Schwalmgymnasium Treysa folgte nach einer starken Aufschlagserie von Anne Grimm ein 25:14- und 25:4-Sieg gegen eine, wie Stiftsschule Trainerin Ulrike Wiegard sagte, „ordentliche Mannschaft“ der Kaulbachschule Bad Arolsen.
„Beim Landesentscheid am 7. März in Wiesbaden muss wieder alles passen, alle müssen gut drauf sein. Denn die Wiesbadener Mannschaft schöpft aus dem Vollen“, weiß Wiegard, die das Halbfinale als Ziel ausgibt. Für die WK-II-Jungen der LTS von Trainer Daniel Pattke führt die Reise am 7. März zum Landesentscheid nach Rüsselsheim, für den sich die Hinterländer mit einem hart umkämpften 25:14-, 22:25- und 15:10-Erfolg gegen die Burgwaldschule Frankenberg qualifiziert haben.
von Marcello Di Cicco
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