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Basketball-Bundesliga

Greunke bleibt, Voynova kommt

Zwei weitere Spielerinnen haben beim BC Pharmaserv für die kommende Saison unterschrieben: Svenja Greunke hat ihren Vertrag um ein Jahr verlängert. Neu in Marburg ist die bulgarische Centerin Diana Voynova.
Kommt vom britischen Meister Northumbria nach Marburg: die Bulgarin Diana Voynova (am Ball). Foto: Dave Moore

Kommt vom britischen Meister Northumbria nach Marburg: die Bulgarin Diana Voynova (am Ball).

© Dave Moore

Marburg. Um Greunke hatten sich auch andere deutsche Vereine bemüht. Die Entscheidung für ein weiteres Jahr an der Lahn sei ihr aber relativ leicht gefallen, sagt die 26-Jährige: „Wir haben uns voriges Jahr im Team, mit Trainern und Staff super gut verstanden und ich glaube, das war ein Grund für das gute sportliche Ergebnis. Das gesamte Umfeld und auch die Fans haben dazu beigetragen, dass ich mich in Marburg sehr wohlfühle“, erklärt die 1,88 Meter große Flügel- und Centerspielerin, die parallel zum Basketball durch das Unterrichten an Förderschulen weitere Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft sammelte.

Für die neue Saison hofft sie „zu allererst, dass wir es wieder schaffen, sportlich das Beste herauszuholen. Mit viel Einsatz und Teamgeist werden nicht nur wir als Team, sondern hoffentlich auch alle drumherum und alle Fans wieder viel Spaß haben. Ich freue mich schon auf die neue Saison in Marburg“.

Trainer Patrick Unger freut sich: „Svenja ist eine unserer wichtigsten Spielerinnen in der abgelaufenen Saison gewesen.“ Sie bringe sich „charakterlich und basketballerisch sehr gut in unsere Basketball-Familie“ ein.

Voynova holte Triple in Bulgarien

Wie Greunke, ist auch Marburgs zweiter Zugang (nach Paige Bradley) auf den großen Positionen zu Hause: Diana Voynova kommt vom englischen Team Northumbria. Nach der abgelaufenen Saison nahm sie als Kapitänin die Meistertrophäe der Britischen Profiliga (WBBL) entgegen. Zum Finalerfolg steuerte die 1,90 Meter große Bulgarin 14 Punkte und 7 Rebounds bei. In durchschnittlich 27 Spielminuten sammelte 
die Flügel- und Centerspielerin in der WBBL-Hauptrunde 11,6 Zähler und 8,6 Abpraller.

In der Saison zuvor war Voynova in Italiens zweiter Liga unterwegs. In der Spielzeit 2013/2014 holte sie mit Northumbria den englischen Pokal und mit der Universitätsmannschaft den nationalen Titel, wobei sie zur wertvollsten Spielerin des Finales gewählt wurde. 2013 gewann sie in Bulgarien mit Dunav Rose gar Liga, Pokal und Meisterschaft. Zuvor besuchte sie in den USA Highschool und College.

„Sie hat schon viel Basketballerfahrung gesammelt. Wir brauchen nach dem Weggang von Birte Thimm und Stephanie Lee eine reboundstarke Spielerin, die ins Konzept passt. Das tut sie“, sagt Trainer Unger. „Diana soll uns mit ihrer Spielintelligenz helfen, auf hohem Niveau zu verteidigen. Sie ist eine sehr mannschaftsdienliche Spielerin.“ Nach zwei „sehr interessanten Gesprächen mit ihr war sehr schnell klar, dass wir menschlich und basketballerisch 
auf einer Wellenlänge sind“.

Auch die 28-Jährige war von den Gesprächen mit ihrem neuen Trainer begeistert: „Mir hat sehr gefallen, was er über Verein, Mannschaft, Trainingsabläufe, 
die Spielerinnen und seinen Basketballstil gesagt hat. Das scheint alles für mich zu passen.“ Freundinnen aus Deutschland hätten ihr „nur Gutes über den Verein erzählt, das hat meine Entscheidung leichter gemacht“. Einbringen möchte die Bulgarin für das Pharmaserv-Team besonders Rebound- und Verteidigungsarbeit. „Darin bin ich am besten“, sagt Voynova, die in den vergangenen Spielzeiten aber auch immer unter den Top-Scorerinnen ihrer Teams war.

von Marcus Richter


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