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VfB Marburg

Für Motivation reicht Blick auf Tabelle

Für den VfB Marburg wäre ein Heimsieg gegen Darmstadt eminent wichtig.

Der Marburger Aytac Malakcioglu (vorn) behauptet den Ball gegen Daniel Spieth (OSC Vellmar).

© Michael Hoffsteter

VfB Marburg – FCA Darmstadt (Samstag, 15 Uhr). VfB Marburg: Tabellenplatz 17, neun Punkte; FCA Darmstadt: Tabellenplatz 15, neun Punkte.

„Bei diesem Spiel reicht ein Blick auf die Tabelle, um zu wissen, um was es geht. Und für jeden Spieler, der nur ein wenig Herzblut einbringt, ist dies auch Motivationsschub genug“, sagt Mirko Gut, Co-Trainer des VfB Marburg. „Hier hilft kein Herumdoktern und -taktieren, hier hilft nur ein Sieg.

Gut ist davon überzeugt, dass seine „Jungs“ das auch verstanden haben und siegen wollen. „Unser Training in der Woche war gut, die Spieler engagiert dabei.“ Dabei stellt Gut im körperlichen Bereich einen deutlichen Aufschwung fest.

Aber auch in den vergangenen Spielen erkannte der Co-Trainer eine steigende Tendenz. „Beim 2:2 in Würges haben wir uns nach einem Rückstand wieder herangekämpft. Auch beim 1:3 gegen Vellmar haben wir phasenweise mutig nach vorne gespielt. Was uns dort fehlte, war Selbstvertrauen und Glück.“

Auch im personellen Bereich gibt es kleine Silberstreifen am Horizont – Sebastian Wack trainierte in dieser Woche wieder normal mit, ebenso wie Denis Müller. Tim Schellhaas stößt zum Kader hinzu. Gründe für die Zuversicht, drei Punkte gegen den Aufsteiger gibt es also. „Den Darmstädtern fehlt es bisher an Substanz und Konstanz – sie werden uns sicher nicht spielerisch vom Platz fegen, sondern erst einmal abwarten“, schätzt Gut den Gegner ein.

Hünfelder SV – Eintracht Stadtallendorf (Samstag, 15 Uhr).

Angstgegner Hünfeld? Nein, so weit wollte Eintracht-Trainer Dragan Sicaja nicht gehen, obwohl die Bilanz der Eintracht gegen die Osthessen aus den bisherigen vier Aufeinandertreffen eher mager ist. Zweimal trennten sich beide Mannschaften remis, die Auftritte in der Rhönkampfbahn verlor Stadtallendorf allesamt (2:3 und 1:2).

Auch am Samstag erwartet Sicaja daher eine knappe Begegnung. „Das Spiel wird über Zweikämpfe entschieden“, meinte der 43-Jährige, der daher den vollen Einsatz seiner Mannschaft fordert. „Es ist wichtig, dass wir von der ersten Minute Vollgas geben. Nur so können wir das Spiel gewinnen, und das ist unser Ziel“, gab Sicaja das deutliche Ziel vor.

Hünfeld hat nach einer knappen 1:2-Niederlage gegen Eintracht Wetzlar zuletzt durch einen 5:0-Erfolg beim FC Schwalmstadt wieder Oberwasser bekommen und rangiert im Mittelfeld der Liga. Nicht nur deshalb warnte Sicaja vor den Osthessen. „Solche Spiele sind immer schwierig. Hünfeld hat gegen uns nichts zu verlieren und wird auf seine Chancen lauern.“

Vor allem die Rückkehr von Dennis Lepper nach abgesessener Rotsperre soll frischen Wind in die Offensive der Eintracht bringen. „Wir sind gut dabei, und es ist wichtig, dass wir jetzt endlich die Konkurrenzsituation im Kader haben, auf die wir lange gewartet haben“, sagte Sicaja.

Neben Lepper kehrt auch Thorsten Sohn nach überstandenem grippalen Infekt wieder zurück. Auch Sercan Atas kämpft sich nach seinem Bruch der Kniescheibe wieder langsam zurück an seinen alten Leistungsstand. „Jeder muss jetzt 100 Prozent geben, sonst spielt er in der nächsten Partie nicht. So einfach ist das. Das ist ein guter Druck, der bei uns lange gefehlt hat.“

von Michael Seehusen
und Andreas Arlt

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