Enrico Zucca (rechts, gegen Michelbachs Florian Müller) spielte mit Aufsteiger FSV Buchenau bislang eine starke Gruppenliga-Saison.
Buchenau. Der FSV Buchenau blickt in seiner ersten Gruppenliga-Saison auf einen gelungenen Saisonverlauf zurück und dies, obwohl die Mannschaft vor Saisonbeginn die schwierige Umstellung auf eine Viererkette zu bewerkstelligen hatten.
Die vom Trainertrio Steffen Schäfer, Jürgen Koch und Osman Özdemir trainierten Hinterländer rangieren auf dem elften Tabellenplatz und haben sich ein Zehn-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge erarbeitet.
Doch trotz der tollen Ausgangslage wiegt sich beim FSV noch niemand in Sicherheit. „14 Punkte fehlen uns noch zur 40-Punkte-Marke. Wir brauchen also noch vier, fünf Siege“, macht Schäfer deutlich. Auch Jürgen Koch warnt davor, den Klassenerhalt schon vorzeitig zu feiern: „Wir wollen kein zweites Eintracht Frankfurt werden. Die haben vergangene Saison in der Winterpause noch von Europa geträumt und sind dann abgestiegen.“
Grund zur Sorge gibt den beiden vor allem der Ausfall einiger Leistungsträger: Neben dem langzeitverletzten Dennis Springer, fallen auch die zwei torgefährlichsten Angreifer Osman Özdemir und Clemens Haberzettl in den ersten Restrundenspielen verletzungsbedingt aus. Zudem steht Alexander Hahn auf Grund eines mehrmonatigen Auslandaufenthalts erst einmal nicht mehr zur Verfügung.
Um diese Verluste zu kompensieren, hat sich der FSV in der Winterpause verstärkt: David Lenz (SSV Hommertshausen) und Sascha Dersch (SV Eckels-hausen) sollen das Mittelfeld der Buchenauer stützen, während in Junior Hull (VfB Marburg) noch ein Mann für die Defensive kommt.
von Marius Mayer
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