Ein packender Zweikampf zwischen Ronald Musoke (links) und Georgios Tsavellas von Eintracht Frankfurt.
Marburg. Erst in der zweiten Halbzeit fand der Bundesligist Eintracht Frankfurt in der Begegnung gegen das Marburg All-Star-Team die geeigneten Mittel, um das Abwehrbollwerk der Gastgeber zu knacken. Die hielten fast eine Stunde lang mit Geschick und dem Glück des Tüchtigen das 0:0, ehe Alvarez den Favoriten in Führung brachte. Als der Ball nun schneller lief, die Eintracht den Druck erhöhte und die Kräfte des All-Star-Teams nachließen, hatte der Bundesligist das Heft eindeutig in der Hand. Neuzugang Theofanis Gekas war es, der die letzten beiden Treffer zum 3:0-Endstand für Frankfurt erzielte.
Auf den Zuschauerrängen herrschte bei bestem Fußballwetter dennoch prächtige Stimmung.
von Bodo Ganswindt
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Kommentare
unerträglich... Michael Nazarenus – 20.07.10
Ich kann leider gar nicht nachvollziehen, was Sie an der Leistung von Amanatidis und Fenin auszusetzen haben.Außerdem hat Chris gar nicht gespielt, dessen Leistung zu beurteilen halte ich deshalb für besonders schwierig. In allen anderen Belangen ist Chris meiner Meinung nach ein vorbildlicher Profi.
Zu den Fans der Eintracht. Die Jungs haben doch wirklich nur am Anfang ein bisschen provoziert und bei manchen wenigen für Ärger gesorgt. In einem so "luftigen" Stadion ist der Rauch doch innerhalb einer Minute verzogen.
In einem Bundesligastadion sieht das sicher anders aus. Aber wer öfter im Waldstadion ist, hat sicher seit langem in der Eintracht-Kurve keine Flammen oder Rauch mehr gesehen.
Die Stimmung im Georg Gaßman Stadion hat mir durch die Jungs richtig gut gefallen.
Meine Kinder haben sich in keinster Weise über den Rauch beschwert und wir saßen wirklich sehr nah.
Gute Berichterstattung OP-Kritiker – 19.07.10
Ich muss an dieser Stelle (als gelegentlicher Kritiker der OP) auch mal erwähnen, dass ich die Berichterstattung im Zuge dieses Spiels (und da beziehe ich mich auch auf die heutige Printversion) sehr überzeugend finde.Der Einschätzung des Spiels und des aktuellen Status der Profimannschaft direkt nach einem Konditionstrainingslager kann ich nur beipflichten. Manche Leute haben wohl wirklich nicht die nötige Weitsicht, um so etwas sportlich vernünftig einordnen zu können.
Ebenso, was die Fans anbelangt: Insgesamt ist der Auftritt der Frankfurter Ultras (um es mal auf den Punkt zu bringen) bei den weitaus meisten Zuschauern sehr sehr positiv angekommen! Das schnöde Testspiel im beschaulichen Marburg hatte so wenigstens einen würdigen Rahmen. Auch in diesem Punkt hat die OP (dafür mein Kompliment) das richtige Gespür bewiesen.
Die wenigen Nörgler, die natürlich durch solch eine Plattform hier im Internet wesentlich lauter zu hören sind, als sie dies fernab des WWW jemals wären, muss man wahrscheinlich akzeptieren. Man sollte sie aber auch nicht allzu ernst nehmen. Die OP jedenfalls hat in meinen Augen repräsentativ berichtet und den meisten Anwesenden aus der Seele gesprochen. Und das finde ich gut! Vielen Dank, Herr Ganswindt.
sehr gute Fans !!! auch Zuschauer – 19.07.10
bezieht sich natürlich auf den Beitrag von "Zuschauer" mit dem Betreff "Böse Fans ?".sehr gute Fans ! auch Zuschauer – 19.07.10
sehr guter Beitrag,kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Das Dramatisieren in den anderen Beiträgen ist unerträglich.Ordner greifen nicht ein Harald – 19.07.10
Wie man auf Bild 23 schön erkennen kann, scheint es den/die Ordner gar nicht zu stören, dass sog. "Fans" Vätern mit ihren Kindern (mein Sohn ist 11), welche in der Nähe der Chaoten gesessen haben, das Spiel verdorben haben. Nicht durch die Gesänge (fanden wir klasse!), sondern durch den Rauch, der die Sicht erschwerte und meinen Jungen veranlasste, seine brennenden Augen auf der Toilette auszuwaschen.Leute, das muss wirklich nicht sein!
Ansonsten ein Dank an die, die es möglich gemacht haben, "unsere" Eintracht in Marburg zu sehen! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!
Eintracht Marco – 19.07.10
Ich finde Bodo Ganswindt sieht das genau richtig. Das Spiel war nicht der Hammer aber gute Unterhaltung für einen günstigen Preis. Ich habe 8 Euro für den Stehplatz bezahlt. Da kann sich niemand beschweren. Mir hat es Spaß gemacht!Go Eintracht! Jimmy – 19.07.10
Liebe Marburger,die Eintracht "Frankfurt" ist halt kein Verein wie Barcelona oder ManU, wo auch die 2.Mannschaft Traumfussball spielt.
Die Eintracht ist ein Club, der über Kampf und Leidenschaft funktioniert. Das zieht die Fans so in den Bann!
Okay, mit der Mannschaft landen wir irgendwo zwischen Platz 9 und 13, aber ich identifiziere mich mit dem Team.
Die aggressiven Ultras kann ich nicht befürworten. Sie sollen zu ihren Taten stehen und nicht vermummt rumlaufen.
Dennoch, die Eintracht ist der geilste Club der Welt. Gut, das Spiel war gestern wirklich ein Grottenkick. Aber bei so Wetter kann ich es den Spielern nicht verübeln, dass sie den Zweikämpfen aus dem Weg gehen. Solange sie nicht so eine Leistung gegen Hannover bringen.
@marburger u. Marie Udo – 19.07.10
Am besten zu Hause bleiben und den Heimatkanal einschalten, denn die Fans der Frankfurter Eintracht, haben einen Grottenkick wenigstens etwas aufgepeppt.die Verlofgenheit auch bei den Fernsehberichten, ist einfach unglaublich, bei Bildern aus Südeuropa(Griechenland, Spanien, Italien, Türkei usw.) wir von südländischer Fußballstimmung gesprochen,´und in Deutschland werden die Leute wir Verbrecher behandelt. Da bleibt nur Kopfschütteln.
Ton in den Kommentaren Gabriele Neumann – 19.07.10
Die Online-Redaktion beobachtet mit Sorge, dass der Ton in den Kommentaren zu diesem Beitrag schärfer wird. Bitte mäßigen Sie sich und beachten Sie die Nutzungsbedingungen für Leserkommentare am Seitenfuß. Unterschiedliche Meinungen ohne Beleidigungen auszutauschen macht viel mehr Spaß als andere Kommentatoren zu beschimpfen.@Marie Dietemann – 19.07.10
Sie wundern sich über den giftigen Kommentar? Nun, wie man in den Wald hinein ruft...Sie sprechen von Straftätern, denen man lebenslanges Stadionverbot geben sollte.
Es geht hier um jugendliche Fußballfans, die mal etwas über die Stränge schlagen (sowas gabs übrigens schon vor 50 Jahren). Es geht hier nicht um U-Bahnschläger.
Es wurde niemand verprügelt. Und ich schätze, das Feuerwerk wurde auch nicht in der Gegend umher oder auf den Platz geworfen.
Übrigens: nein, es existiert KEIN generelles, deutschlandweites Pyroverbot in Stadien.
Das obliegt dem Veranstalter. Deshalb schritt auch niemand ein.
Veranstalter der Bundesligaspiele ist der DFB, und der legt auch die Eckpunkte der Hausordungen in den Stadien fest.
Das Spiel in Marburg war jedoch ein Privatspiel. Deshalb wurde auch gezündelt. In Frankfurt wird übrigens schon lange nicht mehr gezündelt. Deshalb muß dort auch niemand deswegen festgenommen werden (es sei denn auswärtige Fans).Denn dann drohen auch vereinsseitig empfindliche Strafen bis hin zur Privatklage über mehrere Tausend Euro.
Sie sollten sich besser informieren.
Und noch etwas zur Sicherheit: nein, ich bin kein Pyro-Befürworter.
@Marie Uninteressant – 19.07.10
Mein Ton ist mit dem unerträglichen Geschwafel ihrerseits durchaus begründet. Es gibt so viele Dinge die nicht verboten sind, und trotzdem um ein vielfaches mehr Verletzte und Tode erzeugt, als Pyrotechnik im Fussball. Wenn sie sich dadurch so gestört und verletzt gefühlt haben, können sie sicher die Personen anzeigen. Das Gesetzt gegen Pyrotechnik ist letztendlich auf der Angst von Hypochondern und dem Bemühen von Funktionären gefußt, die Fanszene in ihrem Sinne zu "erziehen". Ich denke nicht, dass man sich ständig bevormunden lassen muss, wenn man lediglich seine Mannschaft unterstützen will, und in keinster Weise Menschen schadet.Böse Fans? Zuschauer – 19.07.10
Also ich muss meinen direkten Vorrednern Recht geben: Was haben die bösen Fans denn ach so Schlimmes gemacht?Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Stimmung gestern und auch das bisschen Pytotechnik als Bereicherung des gestrigen Fußballnachmittages empfunden habe.
Das Spiel war grottig und bei schönem Wetter war wenigstens auf der Tribüne was los.
Meine kleine Schwester (5 Jahre) saß neben mir auf der Tribüne, als der Rauch losging und meinte nur: "Cool, da unten isses ja richtig bunt".
Keine Ahnung, aber um uns herum haben keine Menschen unter den bösen Fans gelitten. Eher noch unter dem Grottenkick...
@ Uninteressant Marie – 19.07.10
Aufgrund ihres Verhaltens (man kann auch in einem vernünftigen Ton kommunizieren)gehe ich davon aus, dass sie auch zu dieser Gruppe Menschen gehören, die gestern im Stadion für Unmut der Zuschauer gesorgt haben. Die Pfiffe waren ja nicht zu überhören.Es geht doch nicht nur um die Eintracht dabei. Fakt ist, dass es deutschlandweit verboten ist, Rauchbomben und Bengalos im Stadion zu zünden. Wer dagegen verstösst, macht sich strafbar, so einfach ist das deutsche Rechtssystem;-)
@marburger u. Marie Uninteressant – 19.07.10
Solche Leute wie ihr es seit gehören eingesperrt. Selten solche Dummschwätzer gehört wie ihr es seid. Habt ihr etwa augenblicklich Lungenkrebs bekommen, als ihr etwas vom Rauch abbgekommen habt und ist er wirklich so viel schädlicher als ein Raucher neben euch? Oder habt ihr mitbekommen, wie Menschen zu Asche zerfielen, weil sie einen Bengalo auch nur schief angesehen haben? Ihr Gutmenschen geht einem derart auf die Nerven, wie kaum etwas anderes. Wenn es euch "euren" Fussball so kaputt macht, warum geht ihr dann noch hin? Bleibt doch einfach zu hause vor dem Fernseher oder ist es mittlerweile so chic und ein "musthave", dass man da einfach hingehen muss? Contra Eventies und Bessermenschen in Stadien.P.S: Autofahren solltet ihr besser meiden. Laut statistik sterben jährlich 4300 Menschen jährlich. Bestimmt könnt ihr mir auch sagen wie viele Menschen durch "hooltras" streben. Ich glaub die Zahl liegt ca. bei 0
Eintracht-Freundschaftsspiel in Marburg anonym – 19.07.10
Bekanntermassen (?) befand sich die Eintracht in der letzten Woche im 1. Trainingslager für die kommende Saison. Diese Trainingslager dienen dazu, bei überwiegend 3x täglichem Training die konditionellen Grundlagen für die neue Spielzeit zu legen. Das bedeuet harte körperliche Arbeit. Die Leute lümmeln sich nicht den ganzen Tag auf der Terasse oder am Pool herum. Auch am Tag des Spiels in Marburg hatte die Mannschaft bereits eine Traingseinheit absolviert.Wer sich nun hier hin stellt und das einerseits ignoriert, sich aber andererseits damit brüstet, zuvor bereits "Dutzende von Freundschaftsspielen" der Eintracht gesehen zu haben und dreisterweise Spieler der Faulheit bezichtigt, die entweder monatelang bedingt durch schwere Verletzung garnicht spielen konnten oder bei diesem Spiel noch nicht einmal dabei waren (!), kann nur zweierlei sein: ein Lügner - oder nicht von diesem Planeten.
Nicht nur die Eintracht, sondern auch andere Bundesligisten befinden sich in dieser Situation und vermitteln dabei gelegentlich nicht den besten Eindruck. Es handelt sich also mitnichten um ein Eintracht-spezifisches Problem. Solche Spiele sollen Tests sein, Trainingsersatz, Gaudi. Wer etwas anderes erwartet, sollte zuhause bleiben.
Und die bösen Frankfurter Fans: was haben sie denn wieder mal Schlimmes angerichtet? Wieviele Tote gab es diesmal liegt Marburg in Schutt und Asche? Weder der Spielbericht der Oberhessischen Presse noch der merkwürdige Leserkommentar geben Aufschluß, und den ARD-Brennpunkt dazu habe ich leider verpasst.
Ist Marburg ein Ort der Tagträumer geworden?
Annmerkung der Redaktion: Dieser Kommentar wurde unter dem Autorennamen Bodo Ganswindt gepostet. Der OP-Redakteur Bodo Ganswindt hat den Kommentar nicht verfasst. Die Redaktion bittet die Kommantatoren darum, keine falschen Namen zu benutzen, sonst wird die Kommentarfunktion gesperrt.
Rauchbomben Marie – 19.07.10
Ich habe in der Nähe der Ultras gesessen und den ganzen giftigen Rauch abbekommen. Kann auch nicht verstehen, dass der Marburger Ordnungsdienst bzw. Polizei eingeschritten ist. In Frankfurt werden solche Leute in Gewahrsam genommen.Nicht auszudenken, wenn so 2000°C heisse bengalische Fackeln andere Menschen/Kinder treffen und schwere Verbrennungen zufügen.
Die Ultras, die sich gerne auch "Fans" nennen, gehören eingesperrt und mit einem lebenslangen Stadionverbot versehen. Das ist vorsätzliche Körperverletzung, was die machen. Und egal ob Bundesliga oder Landesliga. So Leute sind keine Fans, sondern Straftäter!
Verhalten der sog. "Fans" aus Frankfurt Marburger – 19.07.10
Sorry, aber man muss es so deutlich schreiben: Es war einfach nur widerlich wie sich die "Fans" der Eintracht, die aus Frankfurt angereist sind, gestern hier im Marburg verhalten haben. Offenkundig ist der schlechte Ruf dieser "Hooltras" völlig berechtigt.Da vergeht einem der Spaß am (Bundesliga-)Fußball!
Grottenkick der Eintracht Martin – 19.07.10
Ich bin jetzt seit 19 Jahren stolzer Anhänger der Adler und war bestimmt schon bei ein paar dutzend Freundschaftsspielen der Hessen. Aber das gestern war einfach eine Frechheit! Okay, die Jungs sind in der Vorbereitung und trainieren 2x täglich. ABER das Zweikampfverhalten und die Laufbereitschaft sollten auch in einem Freundschaftsspiel stimmen. Marburg war teilweise besser als die Profis, die Tausende bis Millionen im Jahr verdienen. Und gerade die Spitzenverdiener wie Caio, Chris oder Fenin sollten schon mal Gas geben und nicht nur hoffen, gesund zu bleiben. Wer Spass gemacht hat, waren die jungen Spieler bei den Hessen. Da ist noch Feuer und Leidenschaft dabei. Die ruhen sich nicht auf ihrem Festgeldkonto wie die Herren Amanatidis, Ochs oder eben genannter Caio aus.