Dominik König (links) hat sich gegen Urberachs Nils Wolf durchgesetzt und zieht den Ball vor das Gästetor. König erzielte mit dem 2:0 seinen ersten Treffer für die Eintracht.
Stadtallendorf. „Stadtallendorf hat ein bisschen glücklich, aber verdient gewonnen“, lautete das Fazit von Urberachs Trainer Thomas Epp nach dem Spiel. Es dauerte jedoch bis in die zweite Minute der Nachspielzeit, bis das Zittern um den ersten Dreier nach mehr als zweimonatiger Pause für Stadtallendorf ein Ende hatte.
Fabio Eidelwein brachte den von Fejz Hodaj getretenen Freistoß unter Kontrolle und überlupfte den herauslaufenden Viktoria-Schlussmann Dario Istuk aus 10 Metern zum umjubelten dritten Treffer.
Die 250 Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz in Stadtallendorf hatten in der ersten Halbzeit eine Begegnung gesehen, in der beide Mannschaften bemüht waren, nach der langen Pause und durch die Wetterverhältnisse schwierigen Vorbereitung ins Spiel zu kommen.
Die Viktoria hatte zwar in der Anfangsphase mehr Ballbesitz, schaffte es jedoch nicht, die leichte Überlegenheit in Torchancen umzumünzen oder scheiterte am konsequenten Zweikampfverhalten der TSV-Hintermannschaft.
Etwas überraschend fiel dann der Führungstreffer für die Eintracht durch Julian Kasseckert (13.).
von Andreas Arlt
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