Gleich passiert‘s: Maggie Skuballa steigt gegen Jelena Velinavic zum Korb und verletzt sich bei der Landung.
Chemnitz. Maggie Skuballa steigt hoch und trifft zum 8:4. Bei der Landung sackt sie zusammen und bleibt mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen. Gespielt sind am Samstagabend nicht einmal vier Minuten. Die 30 mitgereisten BC-Fans sind geschockt.
Die ersten Untersuchungen durch Physiotherapeutin Antje Vetter und Dr. Carsten Hauck sprachen nach den Worten von Trainerin Aleksandra Kojic „für eine längerfristige Verletzung. Gewissheit wird aber erst das MRT am Montag bringen.“
Bis zum Seitenwechsel (43:33) hatten die BC-Frauen alles im Griff. Wenn da nicht Melissa Jeltema gewesen wäre. Die 23-jährige US-Amerikanerin erzielte 12 der 18 Chemnitzer Zähler im zweiten Viertel und hielt ihre Farben fast im Alleingang im Spiel.
Chemnitz nutzte die Abstimmungsprobleme in der Marburger Verteidigung, ging in der 25. Minute wieder in Führung (47:45) und lag auch nach dem dritten Abschnitt vorn (59:56).
Unnötige Marburger Ballverluste (insgesamt 18, Chemnitz 8) erstickten jeden Versuch zur Aufholjagd im Keim. So war die Partie zwei Minuten vor Schluss beim 71:62 für die ChemCats vorentschieden.
Indes läuft dem BC die Zeit davon, will man noch einen Ersatz für Skuballa verpflichten: Die Transferperiode endet bereits am Dienstag um 24 Uhr.
von Marcus Richter
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