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Basketball: Top4

Blue Dolphins verpassen Pokalsensation

Der BC Pharmaserv Marburg hat am Samstag im Halbfinale des Top4-Turniers mit 66:79 (31:37) gegen Titelverteidiger und Topfavorit TSV Wasserburg verloren. Im Spiel um Platz drei geht es am Sonntag für die Blue Dolphins um 12 Uhr in der Gaßmann-Halle gegen den Herner TC, der im ersten Halbfinale mit 67:73 gegen die Rutronik Stars Keltern unterlag.
Marburgs Birte Thimm (am Ball) wird hart von Wasserburgs Soana Lucet bedrängt.

Marburgs Birte Thimm (am Ball) wird hart von Wasserburgs Soana Lucet bedrängt.

© Melanie Schneider

Marburg. Der BC Marburg hat den TSV Wasserburg beim "Sparkassen Top4" lange geärgert. Zwischenzeitlich führten die Blue Dolphins im zweiten Viertel sogar mit 18:17 und 24:23. Letztlich setzte sich aber die Klasse des amtierenden Deutschen Meisters und Pokalsiegers durch.

"Wahnsinn, mit wie viel Energie wir gespielt haben", war BC-Coach Patrick Unger trotz der Niederlage zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge. "Wenn wir das in den Playoffs abrufen können, sehen wir Wasserburg wieder." Hintergrund: Sollte Marburg sich im Viertelfinale gegen Keltern durchsetzen, dürfte Wasserburg in der Halbfinalserie warten.

Von Beginn an kämpften die Dolphins um ihre Außenseiterchance. Immer wieder arbeiteten sich die Gastgeberinnen unter den Korb durch und gingen so durch Birte Thimm mit 6:4 in Führung. Soana Lucet antwortete mit einem Dreier und als anschließend Sheylani Peddy mit einem Dreipunktspiel einen kleinen 7:0-Zwischenspurt zum 16:10 für Wasserburg einleitete, schien die Partie den erwarteten Gang zu nehmen. Doch weit gefehlt: Svenja Greunke, Finja Schaake und Stephanie Lee hielten den BC im Spiel. Nach dem ersten Viertel hieß es 16:17.

Erster Dreier fällt im zweiten Viertel

In den zweiten zehn Minuten traf Katie Yohn, die beste Dreierschützin der Liga, endlich den ersten Wurf von außen für Marburg zum 21:23. Am Ende hatte die Amerikanerin vier von sieben Dreierversuchen getroffen. Ansonsten hatten die Schützinnen jedoch kein Zielwasser getrunken. Mit 6 von 21 und 29 Prozent war die Quote von außen zu schwach, um Wasserburg zu besiegen. Dafür schnappte sich Greunke einige Offensivrebounds, so dass Marburg auch bis zur Halbzeit dran blieb - 31:37. "Wir haben es verpasst, unsere Großen einzusetzen", monierte TSV-Coach Georg Eichler. "Marburg hat das clever gespielt, Patrick Unger hat die Zone dicht gemacht."

Nach der Pause taten sich die Blue Dolphins in der Anfangsphase schwer, freie Würfe herauszuspielen. Das Fehlen der verletzten Aufbauspielerinnen Patricia Benet (Fuß) und Tonisha Baker (Muskelfaserriss) machte sich bemerkbar. "Wenn Baker und Benet fit gewesen wären, hätte es zum ersten Mal in zwei Jahren anders ausgehen können", sagte Unger. Seit dieser Zeit ist Wasserburg national ungeschlagen.

Der nominell einzig echte Point Guard Julia Gaudermann wurde durch Finja Schaake und teilweise sogar durch Svenja Greunke im Ballvortrag unterstützt. Einige Pässe landeten, weil zu riskant gespielt, im Niemandsland oder in den Händen des Gegners, bei dem vor allem Shey Peddy mit 20 Punkten überzeugte.

Marburg wehrt sich bis zum Schluss

Wasserburg war drauf und dran, sich abzusetzen. "Immer wenn wir hätten wegziehen können, haben wir Defensivfehler gemacht", sagte Georg Eichler. Marburg war zudem nicht gewillt aufzugeben und steckte nicht auf. Umgekehrt hatte der TSV auch immer dann die passende Antwort, wenn dem Außenseiter scheinbar die Aufholjagd zu gelingen schien. Im Schlussviertel war das Aufbäumen noch einmal zu spüren, als der BC einen 7:0-Lauf hinlegte und Birte Thimm 2:15 Minuten vor Schluss auf 64:72 verkürzte. Eichler nahm eine Auszeit, anschließend machte Marlou de Kleijn fünf Punkte hintereinander und das Spiel war entschieden. Eichler: "Wir haben es verpasst, den Sack früher zuzumachen. Ich hatte aber nie Zweifel, dass wir das Spiel gewinnen." Der Pokalsieger siegte mit 79:66 und trifft im Finale am Sonntag um 15 Uhr auf die Rutronik Stars Keltern, die sich mit 73:67 gegen den Herner TC durchgesetzt hatten.

Herne ist um 12 Uhr der Gegner des BC Marburg um Platz drei. "Momentan haben wir noch nichts in der Hand", sagte Unger. "Unsere Vorgabe ist, mit einer Medaille rauszugehen." Die Bilanz spricht gegen die Dolphins. In der Liga verlor der BC beide Spiele, zudem verriet der Coach: "Ich habe noch nie gegen Herne gewonnen. Die Vorzeichen sind gegen uns. Aber wir sind am besten, wenn alles gegen uns ist."

von Holger Schmidt


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