Marburg. Am 9. Oktober treffen die beiden besten Mannschaften der German Football League im „German Bowl“ (Finale um die Deutsche Meisterschaft) in der Frankfurter Commerzbank-Arena aufeinander. Welche dies sind, entscheidet sich am kommenden Sonntag.
Chancen, in Frankfurt dabei zu sein, haben auch die Marburg Mercenaries, die sich im Viertelfinale mit 31:21 gegen die Braunschweig Lions duchsetzten (wir berichteten ausführlich). Die Marburger müssen aber im Halbfinale keinen Geringeren als den amtieren Deutschen Meister, die Adler aus Berlin, ausschalten.
„Eine sehr schwere Aufgabe“, sagt Carsten Dalkowski, Präsident der Mercenaries, „aber machbar, weil wir den Vorteil genießen, mit unseren großartigen Fans im Rücken im heimischen Georg-Gaßmann-Stadion zu spielen“.
Die Berliner hatten sich unterdessen im Viertelfinale am Samstag vor 1.005 Zuschauern im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark mit 17:3 gegen die Plattling Black Hawks durchgesetzt. Gegen den Tabellendritten der Südgruppe tat sich die Mannschaft von Head Coach Shuan Fatah zunächst schwer. Nach dem 1. Viertel führten die Hauptstädter nach 0:3-Rückstand 7:3, das 2. Viertel endete 0:0. Dank einer geschlossenen Mannschaftleistung wurde das Team aus Niederbayern letztlich doch noch sicher besiegt.
von Michael E. Schmidt
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