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German Football League

Mercenaries stehen im Halbfinale

Marburger siegen 31:21 gegen Braunschweig Lions: Schon nach 21 Sekunden hatten beide Teams jeweils einen Touchdown für sich zu verzeichnen.

Marburgs Brandon Langston (links) setzt sich gegen die Braunschweiger Verteidiger Christian Petersen (Mitte) und Kerim Homri durch.

© Thorsten Richter

Marburg. In einem mitreißenden Playoff-Spiel siegten die Marburg Mercenaries gegen die Braunschweig Lions vor 1 450 Zuschauern im Georg-Gaßmann-Stadion. Im Halbfinale am kommenden Sonntag (15 Uhr) haben sie erneut Heimrecht gegen den amtierenden Meister Berlin Adler.

„Das Spiel war schon eine geile Kiste für die Zuschauer“, sagte Mercenaries-Präsident Carsten Dalkowski. „In den kritischen Situationen hatten wir öfter ein glückliches Händchen.“ Mercenaries-Headcoach Joe Roman lobte sein Team als „bemerkenswert gut. Auch für mich war besonders der Spielbeginn atemraubend, und wir mussten für den Erfolg hart arbeiten.“
Wer von den Zuschauern die ersten 21 Sekunden Spielzeit verpasst hatte, musste sich mächtig ärgern, gab es in dieser Periode bereits jeweils einen Touchdown auf beiden Seiten. Mit einem „onside-kick“ sicherten sich die Gäste bei eigenen Kickoff den Ballbesitz und Philipp Dohrendorf lief nach einem 59-Yard-Pass des Lions-Quarterbacks Dennis Zimmermann im ersten Spielzug in die Marburger Endzone. „Da war wohl noch zu viel Respekt vor den Lions vorhanden“, sagte Dalkowski. Doch mit einem „Kickoff-Return“ in die Lions-Endzone lief Brandon Langston über 70 Yards zum Touchdown – mit dem PAT von Petr Müller stand es 7:7. Direkt darauf unterlief dem Braunschweiger Tyrre Burks ein Fumble, Deante Battle eroberte den Ball für Marburg.

Bei Marburg richteten sich die Blicke auf das kommende Halbfinale: „Unser Ziel ist der German Bowl, das Endspiel, darauf habe ich seit November vergangenen Jahres hingearbeitet“, sagte Joe Roman. Ich werde alles tun, was ich kann, damit mein Team dieses Ziel erreicht. Und Dalkowski sagte: „Berlin ist ein harter Brocken, aber ein Heimspiel ist in den Playoffs immer ein Vorteil.“

von Michael Seehusen

Mehr zum Spiel lesen Sie in der Montagsausgabe der OP.


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