Marburgs Patrick Trumpfheller wird vom Düsseldorfer Steve Nzoecha (liegend) gestoppt.
Marburg. Die Marburg Mercenaries schieden mit der 10:14-Niederlage am Sonntag im Georg-Gaßmann-Stadion gegen die Düsseldorf Panther im Viertelfinale der German Football League aus.
Der Mercenaries-Präsident Carsten Dalkowski sah in dem Ergebnis das „Spiegelbild einer verkorksten Saison. Uns bleibt nur, einen Schlussstrich zu machen und daraus Lehren für die kommende Saison zu ziehen.“ Head Coach Joe Roman fühlte mit seinen „good kids“.
Zwischen den Mannschaften wäre kein großer Unterschied gewesen, wie so oft hätten Kleinigkeiten entschieden. Quarterback Joachim Ullrich musste eingestehen, gegen die „wirklich gute Düsseldorfer Defensive kein Mittel gefunden“ zu haben.
„Dabei hielt uns unsere eigene Defense lange im Spiel.“ Seine sportliche Zukunft ließ er noch offen, aber: „Ich habe immer gesagt, dass dies eine letzte Saison wäre, und das wäre auch vernünftig.“
Eine der entscheidenden „Kleinigkeiten“ ereignete sich knapp zwei Minuten vor Spielende beim Stand von 10:14. Im dritten Versuch trug Patrick Trumpfheller den Ball aus der eigenen Hälfte und wurde erst zwei Meter vor der gegnerischen Endzone gestoppt. Doch die Schiedsrichter ließen den Spielzug wegen eines Fouls eines Marburgers wiederholen und setzten eine 15-Yards-Strafe obendrauf.
Dabei hatte die Begegnung durchaus verheißungsvoll begonnen. Gestützt auf die gute Verteidigung dominierte die Marburger Offense das erste Viertel, und kam nach dreißig Sekunden zum Touchdown durch Bastian Nau. Auch Peter Müllers Point-after-Touchdown saß – Marburg führte 7:0.
von Michael Seehusen
Mehr lesen Sie am Montag in der Printausgabe der OP.
Ein Video zu diesem Artikel sehen Sie demnächst hier.
| Städtewetter |
| Ihre Stadt/Ihr Ort |
Tagestemperatur |
|
Nachttemperatur |
|
Regenprognose |
|
Windstärke |
|
Pollenflug |
|