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German Football League

Mercenaries erkämpfen sich den Sieg

Der erwartet schwere Gegner präsentierte sich den „Söldnern“ am Samstag im Wiesbadener Helmut-Schön-Sportpark.

Die Marburg Mercenaries – in dieser Szene mit Benjamin Sheppard (links) – spielten am Samstag in Wiesbaden.

© Michael Hoffsteter

Wiesbaden. Erst nach einem harten „Fight“ gewannen die Lahnstädter am Ende verdient mit 21:7 gegen die Wiesbaden Phantoms, die lange auf Augenhöhe mitspielten. Erst nach dem Pausentee kamen die Mercenaries besser in Tritt und zeigten eine starke zweite Halbzeit.

„In der ersten Halbzeit haben es uns die Phantoms richtig schwer gemacht und wir haben kein richtiges Mittel gefunden,“ resümierte Mercenaries-Headcoach Joe Roman.

Zu Beginn bestimmten die „Phantome“ das Spielgeschehen. Die von Verteidigungstrainer Michael Treber gut eingestellte Defense der Wiesbadener setzte Quarterback Joachim Ullrich mehrmals gezielt unter Druck und zwang den Spielführer zu untypischen Fehlern. Einen dieser Fehler nutzten die Phantoms zur 7:0-Führung im ersten Spielabschnitt aus. Der sicher aufspielende Quarterback Kevin Brüngel bediente Wide Receiver Jannik Markgraf.

In der Halbzeitpause stellten beide Teams um, wobei die Trainercrew um Headcoach Joe Roman wohl das glücklichere Händchen bewies. Aber auch der Wechsel auf der Quarterbackposition der Gastgeber von Kevin Brüngel zu Marius Markgraf spielte den Mercenaries in die Karten. So sicherte sich die Gäste-Verteidigung schnell die Vorherrschaft auf dem Feld und die veränderte Taktik im Angriff um Ullrich und den erneut sehr gut aufspielenden Runningback Joe Clark trug erste Früchte.

Dieser selbst erlief den ersten Touchdown zum 7:7-Ausgleich (PAT Müller), bevor sich Wide Receiver Erich Heinz über seinen zweiten GFL-Touchdown in Form einer „60-Meter-Bombe“ von Ullrich zur 14:7-Führung freuen durfte.

Die so erreichte Führung gaben die Mercenaries auch nicht mehr her. Die von Torry Cornett geführte Verteidigung ließ nur noch wenig Raumgewinn zu und tackelte Markgraf mehrmals empfindlich. Die dann notwendigen Pässe des jungen Spielmachers waren einfach zu ungenau, um das Blatt noch einmal zu wenden.

von Carsten Dalkowski

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