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LIEBE LEUTE,

Sportler, die sich mit Sportlern anderer Disziplinen ihre Sportstätte teilen müssen, sind sich mitunter überhaupt nicht grün.

Auf der Piste lassen Skifahrer und Snowboarder lautstark wissen, was sie voneinander halten. Im Wald fühlen sich Jogger durch Mountainbiker gegängelt. Auf dem Wasser werden Segler und Ruderer, die sich dem Köder eines Anglers zu sehr nähern, gerne mal mit kleinen Bleigewichten beworfen. Jetzt finden derlei Zwistigkeiten auch im Wasser statt, wie mir ein Stammgast des Kirchhainer Freibades berichtete. Die Streitparteien: Schwimmer und Aquajogger. Das Bad sei ein Paradies für Schwimmer gewesen, die dort ungestört ihre Bahnen hätten ziehen können. Damit, so der gute Mann, ist es vorbei, weil heute Aquajogger wie „treibendeBojen“ sich kreuz und quer durch das Becken bewegten und die Streckenschwimmer somit Zickzack-Kurse aufnötigten. Klar, dass dabei auch das eine oder andere unschöne Wort gefallen ist. Ärger in der Freizeit? Muss wirklich nicht sein. Mein Vorschlag: Die Aquajogger und die „Badenden“ nutzen die linke und die Streckenschwimmer die rechte Beckenhälfte. Und sie nehmen Rücksicht aufeinander. Dann klappt‘s auch wieder mit den Nachbarn. Nix für ungut,

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