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Zwischen realer Welt und Märchenwelt

Kindertheater Zwischen realer Welt und Märchenwelt

Großes Schauspiel der jungen Darsteller des Kinder- und Jugendtheaters der Kolpingfamilie Niederklein: Mit dem Märchen-Verwirrspiel "Es war einmal" nach Werner Schlute landeten die Akteure einen Volltreffer.

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Großes Schauspiel der jungen Darsteller: Das Kinder- und Jugendtheater der Kolpingfamilie begeisterte mit dem Märchen-Verwirrspiel „Es war einmal“. Foto: Karin Waldhüter

Niederklein. Ein fast volles Haus und ein überaus begeistertes Publikum: Am Freitagabend feierten die jungen Darsteller des Kinder- und Jugendtheaters der Kolpingfamilie Niederklein im Saal des Pfarrheims eine bemerkenswerte Premiere. Und den lang anhaltenden Applaus am Ende des Stückes hatten sich die 16 Darsteller mehr als redlich verdient.

Seit November hatten sich die Kinder und Jugendlichen unter der Regie von Aline Horner und Kristin Ludwig mit unzähligen Probenstunden auf die Vorstellungen vorbereitet. Und der Einsatz hatte sich gelohnt, wie die Reaktion der Zuschauer während und am Ende des Stückes bewies. Die Mitwirkenden im Alter von 11 bis 15 Jahren spielten frisch und frei auf und genossen merklich ihre Auftritte. Ihre große Spielfreude übertrug sich schnell auf das Publikum. Das schöne Bühnenbild und die gelungenen Kostüme rundeten das Theater-Erlebnis ab.

Geboten wurde ein humorvoll-heiteres Märchen-Verwirrspiel mit den beiden Kindern Zora Müller und Peter Müller im Mittelpunkt. Verkörpert wurden die Rollen in der realen Welt und in der Märchenwelt durch Sarah Fabian und Emilie Schmidt und von Marvin Huber und Philipp Schmidt. Ob Rumpelstilzchen (Katharina Herfert), Prinzessin auf der Erbse (Emilia Gruß), Froschkönig Prinzessin (Sophie Richter), Aschenputtel (Elisabeth Botthof), Prinz aus Aschenputtel (Clara Goldbach), Schneewittchen (Megan Pierri) Hans im Glück (Noah Schwarzer) oder Prinz aus Schneewittchen (Sarah Schwink) - das Stück lebte von originellen und bekannten Figuren aus der Märchenwelt, die durch ihre aufwendigen Kostüme besonders authentisch daherkamen.

Nach der Ankunft von Meisterdieb und Panzerknacker Ottokar Knollmeier (Johannes Goldbach) ist in der Märchenwelt nichts mehr so wie es sein sollte. Denn die goldenen Requisiten wurden gestohlen und die Märchenfiguren können nun nicht mehr ihr Märchen spielen. Der strenge Märchen-Chef (Philipp Hausrath) und die verwöhnten Prinzessinnen sind verzweifelt. Doch wie es sich für ein Märchen gehört, wendet sich am Schluss alles zum Guten.

von Karin Waldhüter

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