Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Zwei neue Ortsvorsteher stehen in den Startlöchern

Ortsbeiratswahlen Zwei neue Ortsvorsteher stehen in den Startlöchern

Unterschiedlicher als in den Amöneburger Stadtteilen kann es bei der Wahl der Ortsbeiräte kaum zugehen: Mal steht nur eine Liste auf den Stimmzetteln, in Roßdorf indes sind es gleich drei.

Voriger Artikel
Liebe Leute,
Nächster Artikel
Windpark soll im März am Netz sein

Herbert Fischer scheidet als Ortsvorsteher aus.

Quelle: Archivfoto

Amöneburg. Vielerorts treten bei Ortsbeiratswahlen sogenannte Bürgerlisten auf. Zumeist, weil bei den Bemühungen um das Wohl des Heimatdorfes Parteipolitik keine Rolle spielen sollte. Gelegentlich aber auch, weil die Suche nach Bürgern, die sich ehrenamtlich in der Kommunalpolitik engagieren wollen, immer schwieriger wird.

In Roßdorf und Mardorf jedenfalls ist weder das eine noch das andere der Fall: Dort haben CDU, FWG und SPD jeweils eigene Listen aufgestellt. Mit dabei sind auch wieder die amtierenden Ortsvorsteher Heinrich Benner (CDU, Mardorf) und Stephan Maus (FWG, Roßdorf), die jeweils an der Spitze ihrer Listen stehen.

Anders sieht es in den übrigen Stadtteilen aus: In Erfurtshausen gibt es wieder nur die von Ortsvorsteher Wolfgang Rhiel angeführte CDU-Liste - auf der sich noch fünf weitere Kandidaten befinden. Ein gutes Zeichen: Nachdem im Februar 2015 ein Mitglied ausgeschieden war, blieb einer der fünf Plätze im Ortsbeirat aufgrund eines fehlenden Nachrückers unbesetzt.

Veränderungen in Kernstadt und Rüdigheim

Die größten Veränderungen stehen derweil in der Kernstadt und in Rüdigheim an, wo die Ortsvorsteher nicht mehr antreten: Herbert Fischer (Amöneburg) zieht sich aus Altersgründen aus der Kommunalpolitik zurück, Martin Bieker (Rüdigheim) macht aus Protest gegen die „schlechte Zusammenarbeit mit der Stadt“ Schluss (die OP berichtete jeweils).

Mit einem äußerst freudigen Auge verabschiedet sich Fischer, da die CDU in der Kernstadt künftig auf eine eigene Liste verzichtet und ihre Kandidaten in die Gemeinschaftsliste integriert. Auf dieser findet sich auch Peter Greib wieder, dessen AWG aufgrund fehlender Mitstreiter aus der Stadtverordnetenversammlung verschwindet. Ganz oben auf der Liste für die Kernstadt steht der potenziell nächste Ortsvorsteher Sefa Elmaci.

Auch in Rüdigheim, wo sich lange niemand fand, der den Posten des Ortsvorstehers übernehmen würde, gibt es eine Lösung: Bernhard Becker soll die Speerspitze des Ortsbeirates werden. Erfahrung damit, bei Projekten voranzugehen und Dinge in die Hand zu nehmen, hat er in den vergangenen Monaten gesammelt: Der ehemalige Bauhofmitarbeiter und jetzige Rentner ist eine der treibenden Kräfte beim Umbau des Gemeinschaftshauses „Treffpunkt“. Auch in diesem Stadtteil ist die eigene CDU-Liste Geschichte. Das gilt aber auch für die „Bürger für Rüdigheim“. Die neue Bürgerliste heißt „Gemeinschaftsliste Rüdigheim“.

Die Kandidaten für die Ortsbeiräte

Amöneburg (5 Plätze)

  • Gemeinschaftsliste Amöneburg (GLA): 1. Sefa Elmaci, 2. Reinhard Franke, 3. Andreas Möller-Forst, 4. Andreas Vorberg, 5. Freddy Greib, 6. Ottmar Graf, 7. Edgar Kuhl, 8. Peter Greib, 9. Winfried Kaul.

Roßdorf (5 Plätze)

  • CDU: 1. Stefan Rhiel, 2. Marko Nau, 3. Mathias Lecher.
  • SPD: 1. Winfried Bieker.
  • FWG: 1. Stephan Maus, 2. Rudolf Rhiel, 3. Andrea Luzius, 4. Jochen Luzius, 5. Katharina Lauer.

Rüdigheim (5 Plätze)

  • Gemeinschaftsliste Rüdigheim: 1. Bernhard Becker, 2. Angelika Pfeiffer, 3. Dirk Wieber, 4. Petra Becker, 5. Herbert Lang.

Erfurtshausen (5 Plätze)

  • CDU: 1. Wolfgang Rhiel, 2. Bernd Riehl, 3. Gabriele Linne, 4. Thomas Schiele, 5. Christian Linne, 6. Barbara Schick.

Mardorf (5 Plätze)

  • CDU: 1. Heinrich Benner, 2. Jochen Splettstößer, 3. Michael Schneider, 4. Astrid Wichert, 5. Bernhard Schick.
  • SPD: 1. Hildegard Kräling, 2. Dr. Rita Hörl-Eberl.
  • FWG: 1. Ewald Schick, 2. Peter Benner, 3. Rainer Schick, 4. Ewald Mann.

von Florian Lerchbacher

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr