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Zwei Wohnungen betroffen

Wohnhausbrand Zwei Wohnungen betroffen

Seitens der Brandschutzaufsicht des Landkreises gibt es endgültig gute Nachrichten nach Abschluss der Untersuchung des Brandhauses In der Spaltanlage 1a. Das Gebäude ist seit dem Brand am 17. März gesperrt.

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Beim Brand im Haus In der Spaltanlage entstand in zwei Wohnungen besonders schwerer Schaden. Foto: Florian Gaertner

Stadtallendorf. Vor wenigen Tagen hatte die Kreisverwaltung in einem Punkt bereits klare Entwarnung gegeben: Ein Abriss des Brandhauses sei nicht nötig. Am Morgen des 17. März war es in dem Wohnhaus zu einem verheerenden Brand gekommen. Ein 58-jähriger Bewohner starb an den Folgen, fünf weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Rund 75 Feuerwehrleute und etwa 50 Angehörige des Rettungsdienstes sowie Notdienste waren an jenem Morgen im Einsatz.

Inzwischen sind die Untersuchungen der Bauaufsicht des Landkreises in dem Gebäude beendet. „Bei zwei Wohnungen sind aufwendigere Sanierungen nötig“, erklärte Kreissprecher Dr. Markus Morr am Donnerstag gegenüber der OP. Dabei handelt es sich um die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war und um die Wohnung, die direkt darüber liegt. In diesen Wohnungen mussten bereits Decken abgestützt werden.

Was die reine Statik angehe, könne das Haus wieder freigegeben werden. Allerdings liefen noch Untersuchungen der Versicherung. „Wir hoffen, dass die Menschen nun schnell in ihre Wohnung kommen“, sagt Morr. Nach einer Freigabe wären dann Renovierungsarbeiten in den übrigen Wohnungen des Hauses nötig, bevor sie wieder bezogen werden können. All das liegt dann in Händen des Hauseigentümers. Bei dem Brand war das Gebäude, das mehr als 70 Jahre alt ist, extrem verqualmt (die OP berichtete). Welche Folgen der Ruß für das Inventar der übrigen Wohnungen hat, muss sich jetzt zeigen. Eine abschließende Schadensschätzung durch die Ermittlungsbehörden liegt bisher noch nicht vor. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Brandstiftung gegen ein Ehepaar. Bei einer Spendenaktion, initiiert von Stadtallendorfer Bürgern und unterstützt von der Stadtverwaltung, waren 11380 Euro für die Betroffenen des Brandes zusammengekommen.

von Michael Rinde

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