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Zwei Wochen voller Action und Magie

Ferienspiele Zwei Wochen voller Action und Magie

Zwei Wochen lang erlebten 61 Kinder bei den Ferienspielen an der Ohm eine spannende Zeit: Sie mussten eine Karte entziffern, Rätsel lösen und ein magisches Buch finden.

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Mit Hilfe der Betreuer Maria Theißen und Sascha Nienhaus unternimmt Cedric eine Fahrt auf der Seilbahn über die Ohm.

Quelle: Karin Waldhüter

Kirchhain. "Hier kommt niemand rein.“ Patrick, Vincent, Friedrich und Janine nehmen ihre Aufgabe ernst. Sie bewachen die geschlossene Schranke vor dem Ferienspiellager und passen genau auf, dass kein Besucher vor dem eigentlichen Beginn ihrer Veranstaltung den Platz betreten kann: Sie haben Eltern, Geschwister und Magistratsmitglieder zu einem großen Markt eingeladen.

Doch es wartet noch ein weiteres Hindernis auf die Besucher: Erst, wenn sie den richtigen Zauberspruch gefunden haben, öffnet sich die Schranke. Doch dann können sie verschiedene Aktionsstände erkunden, auf einem Hexenbesen reiten, ein Zauberstabduell bestreiten, bei einer Wahrsagerin ihre Zukunft erfragen oder mit der Seilbahn geräuschlos über die Ohm gleiten. Bei Kaffee und Kuchen können die Gäste die von den Kinder gefertigte „Ohmzeitung“ lesen oder ein kleines Theaterstück miterleben.

Plätze waren bereits im Februar ausgebucht

Gemeinsam mit den beiden hauptamtlichen Betreuern Silke Baumgardt und Martin Bauer von der Jugendförderung und weiteren neun Betreuern unter der Co-Leitung von Kim Steinmann erlebten 61 Kinder im Alter von acht bis elf Jahren eine aufregende und magische Zeit. Die Organisatoren hatten eine Karte erstellt und eine spannende Geschichte erfunden. Ziel war es, Rätsel zu lösen und ein magisches Buch zu finden.

Und was liegt näher, als nach dem verregneten Start der Ferienspiele erst einmal einen Schönwetterzauber auszuprobieren. Der funktionierte zwar vorzüglich, doch gerade für Erwachsene schien er verschiedene Nebenwirkungen zu haben.

Schließlich erhielten die Kinder einen Brief vom „Rat der Sieben oder weniger“. Ein Zaubertrank wurde gebraut, um den Zauber wieder rückgängig zu machen - und am Ende waren auch alle Erwachsenen wieder normal.

„Das Interesse an den Ferienspielen ist über Jahre hinweg riesig, und wir erfahren am Ende immer sehr viel positive Resonanz“, freuten sich Baumgardt und Bauer. In diesem Jahr waren alle Plätze bereits im Februar ausgebucht.

Ausstellung mit "magischen Artefakten"

Die Ferienspiele fanden täglich von 10 bis 17.30 Uhr auf dem Gelände an der Ohm statt. Die Kinder konnten zudem ab 7.30 Uhr im Jugend- und Kulturzentrum frühstücken und dann bis zum Beginn der Spiele dort verweilen.

Seit dem vergangenen Schuljahr ist die Jugendförderung auch zuständig für die Grundschulbetreuung. Daher war die Grundschulferienbetreuung mit in die Ferienspiele eingebunden und nahm an drei Veranstaltungen teil. „Die Teamer zeigen einen hohen Einsatz, niemand musste dazu gedrängt werden, um bei den beiden Übernachtungen zu bleiben“, berichtete Baumgardt. „Es sind sogar mehr als nötig dabei geblieben“, ergänzte Bauer.

„Richtig gut“, hat es Leon gefallen. Der Elfjährige war zum dritten Mal bei den Ferienspielen dabei und musste nicht lange überlegen, um aufzuzählen, was ihm gefällt: „Die Teamer sind nett, es gibt gute Angebote und AGs, das Essen schmeckt und es ist schön, in der Natur zu sein.“ Begeistert zeigte sich auch die neunjährige Anouk, die zum ersten Mal dabei war. „Ich hatte nicht erwartet, dass es so toll wird“, erzählte sie freudestrahlend.

Eine Ausstellung zeigte, was die Kinder gebastelt hatten. Zudem gab es passend zum Thema „Magie“ eine Ausstellung mit „magischen Artefakten“. Auf dem Programm hatten zudem zwei Übernachtungen gestanden, bei denen es Open-Air-Kino und eine Nachtwanderung, mit und ohne Grusel sowie ein Lagerfeuer zu erleben gab.

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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