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Zwei Wählergemeinschaften verschwinden

Kommunalwahl Zwei Wählergemeinschaften verschwinden

Die gute Nachricht: Für alle Ortsbeiräte in den sechs Ostkreis-Kommunen liegt dem jeweiligen Wahlleiter mindestens ein Wahlvorschlag vor.

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In Kirchhain haben die fünf Parteien, die auch in den vergangenen Jahren die Stadtverordneten stellten, wieder Wahlvorschläge eingereicht.

Quelle: Michael Rinde

Ostkreis. Bei der Kommunalwahl am 6. März nächsten Jahres werden die Wähler in den Ostkreis-Städten und der Gemeinde Wohratal nur wenige Veränderungen erleben. Überall müssen die Wahlausschüsse noch über die Zulassung entscheiden. Die Angaben der Wahlleiter und ihrer Stellvertreter sind darum nur vorläufig.

- Stadtallendorf: CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und die neue Bürgerunion Stadtallendorf haben Listenvorschläge abgegeben. Hinter der Bürgerunion steht der bisherige Republikaner Manfred Thierau. Die Republikaner haben keinen eigenen Vorschlag eingereicht. In Niederklein und Schweinsberg gibt es jeweils drei Listenvorschläge für die Ortsbeiratswahl, in den übrigen Stadtteilen jeweils einen. Auch in Erksdorf ist noch eine Liste zustande gekommen.

- Kirchhain: CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die Linke treten mit eigenen Listen für die Stadtparlaments-Wahl an. Bemerkenswert: Auch in Sindersfeld, das derzeit keinen eigenen Orts-vorsteher mehr hat, gibt es wieder einen Wahlvorschlag für die Ortsbeiratswahlen.

- Wohratal: In der kleinsten Gemeinde des Landkreises gibt es eine Veränderung. Dort tritt die Wählergemeinschaft Bürger für Wohratal nicht mehr an. Sie ist in dieser Legislaturperiode mit noch einem Parlamentarier im Gemeindeparlament vertreten und Teil der Zählgemeinschaft mit CDU und Offener Bürgerliste Wohratal. Bis Montagabend lagen der Gemeindeverwaltung die Unterlagen von SPD, CDU und Offener Liste Wohratal vor.

- Neustadt: Um die Sitze in der Stadtverordnetenversammlung bemühen sich wieder die CDU, die SPD und die FWG. Für die Ortsbeiräte nahm Holger Michel, der nach der Pensionierung von Norbert Gies erstmals Wahlleiter in Neustadt ist, jeweils parteiunabhängige Bürgerlisten entgegen.

- Amöneburg: In der Stadt Amöneburg haben die Wähler diesmal weitaus weniger Optionen, als noch vor fünf Jahren: CDU, SPD und FWG Mardorf-Roßdorf haben Wahlvorschläge vorbereitet, über die der Wahlausschuss am 8. Januar entscheiden muss. Nicht mehr dabei ist die AWG, die nach drei vergeblichen Anläufen, neue Mitstreiter zu finden, nach rund 25 Jahren kommunalpolitischen Engagements das Handtuch wirft (die OP berichtete ausführlich). Ebenfalls nicht auf dem Wahlzettel auftauchen wird die FDP - die es vor fünf Jahren noch vergeblich versuchte hatte, genügend Stimmen zu bekommen, um Stadtverordnete stellen zu können.

Bei den Ortsbeiräten wird es ebenfalls in allen Dörfern Listen geben - teilweise überparteilich, teilweise parteibezogen. Das bedeutet, dass auch die Mitstreiter der neuen „Gemeinschaftsliste Rüdigheim“ einen Bürger gefunden haben, der den Ortsvorsteher geben würde - um diesen Posten hatten sich die Rüdigheimer nach dem Rückzug von Martin Bieker die größten Sorgen gemacht.

- Auch in Rauschenberg wollen wieder „die üblichen Verdächtigen“ um die Gunst der Wähler buhlen: CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die FBL haben Wahlvorschläge bei der Stadt eingereicht. Und auch für alle Ortsbeiräte gibt es Listen - in zwei Stadtteilen stehen allerdings genauso viele Kandidaten darauf, wie es Plätze in dem Gremium gibt. Dort ist die Wahl also eigentlich schon gelaufen.

von Florian Lerchbacher
und Michael Rinde

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