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Zur Probe kommt Wasser in die Becken

Hallenbad-Sanierung Zur Probe kommt Wasser in die Becken

Im Inneren des Stadtallendorfer Hallenbades sind zwei Unternehmen mit dem Fliesenlegen beschäftigt, außen ist die Trasse der verlängerten Teichwiesenstraße schon erkennbar.

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Ein Ausblick mit Strahlkraft

Am Rande des Hallenbades ist der künftige Verlauf der verlängerten Teichwiesenstraße erkennbar.

Quelle: Rinde

Stadtallendorf. Es bleibt dabei: Im November soll die „technische Inbetriebnahme“ des Hallenbades beginnen. Das habe ihm das Planungsbüro bei der jüngsten Projektgruppen-Sitzung noch einmal zugesagt, erklärt Stadtallendorfs Bürgermeister Christian Somogyi. Unter den Begriff „technische Inbetriebnahme“ fällt dann auch der Probebetrieb der komplexen Hallenbad-Technik bis hin zur Betriebsgenehmigung nach entsprechenden Wasseruntersuchungen.

Wann die ersten Badegäste ins Wasser gehen können, ist also noch nicht exakt vorauszusagen. „Wenn alles funktioniert, dann wäre es noch im Dezember möglich“, sagt Somogyi. In die noch ungefliesten Becken fließt in den nächsten Wochen erstmals seit dem Wasserablassen wieder Wasser. Vor dem Fliesen wird die Dichtigkeit geprüft.

Wasser bleibt zwei Wochen in Becken

Begonnen wird mit dem Nichtschwimmer-Becken. Das Wasser wird etwa zwei Wochen in den Becken bleiben, um festzustellen, ob es noch undichte Stellen gibt. Stellte sich das erst nach dem Fliesen heraus, könnte es teuer werden. Im Inneren arbeiten aktuell zwei Fliesen­leger-Unternehmen parallel. Angesichts des Umfangs hatte die Stadt diese Arbeiten aufgeteilt.

Die Arbeiten seien mit einem eigenen Plan aufeinander abgestimmt, erläutert Julia Seifert, innerhalb der Stadtverwaltung Projektleiterin für die Badsanierung. Zwischenzeitlich sind Teile der Fundamente an der Gebäudeseite zur Straße Am Hallenbad freigelegt worden. Dort stand in der Vergangenheit der Baukran, darum werden dort die Isolier- und Dämmarbeiten zurzeit „nachgeholt“.

Auf der Seite, die der Herrenwaldhalle zugewandt ist, sind andere Baufirmen seit der Pfingstwoche mit dem Straßenbau befasst.

Eintrittspreis noch offen

Dort wird die Teichwiesenstraße verlängert. Zugleich entsteht direkt vor dem neuen Eingang des Bades eine Haltestelle. In der Straße werden auch neue Wasserleitungen verlegt. Vor dem Badeingang entsteht auch die kleine Terrasse vor dem Hallenbad.

Der Fußweg, der jetzt am Hang oberhalb des Bades verläuft, wird künftig parallel zur verlängerten Teichwiesenstraße laufen. „Die bisherige Zufahrt zur Herrenwaldhalle bleibt erhalten, sie wird nur geringfügig verkürzt“, erläutert Klaus Hütten, Leiter des Fachbereichs 4 für Bauen und Stadtentwicklung. Die neue Straße läuft auf das künftige Edeka-Gebäude zu.

Wo jetzt noch Erde von Bauarbeiten liegt, entstehen dort noch einige städtische Parkplätze. „Wobei wir uns mit Edeka darauf verständigt haben, dass nicht zwischen städtischen Parkplätzen und denen des Unternehmens unterschieden werden wird“, sagt Bürgermeister Somogyi.

Wie viel Eintritt Badegäste in Zukunft zahlen, ist noch nicht klar. Die Stadtwerke arbeiteten noch an der künftigen Gebührensatzung, erläutert Bürgermeister Somogyi auf Nachfrage dieser Zeitung. Allerdings wird Mitte Juni der künftige Name des Stadtallendorfer Hallenbads bekanntgegeben. Auch das Logo des Bades wird dann vorgestellt.

von Michael Rinde

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