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Zur Abendstunde in den Wald

Ferienspiele Wohratal Zur Abendstunde in den Wald

Wie gewohnt dient die Hofreite Wohra Hans-Werner Heckmann und den 13 Betreuern als Basis für die Wohrataler Ferienspiele.

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Florian Möbus (vorne) und Thorsten Schröder von der Feuerwehr organisierten die Spritzübung bei den Ferienspielen. Foto: Heinz-Dieter Henkel

Wohratal. Täglich um 8.30 Uhr bringt ein Bus all jene Kinder, die nicht im Ortsteil wohnen, und holt diese nach unterhaltsamen Stunden, inklusive einer kleinen Zwischenmahlzeit, um 12.45 Uhr wieder ab. Im Betreuerteam, welches mit zwei Ausnahmen allesamt aus einheimischen Jugendlichen besteht, hat es wieder Änderungen gegeben. Da zählen die beiden Studentinnen Patrizia Limper (Wohra) und Tabea Müller (Langendorf) zu den Altgedienten im Team, welches in diesem Jahr „Die bunte Welt der Berufe“ thematisch in den Mittelpunkt der 14-tägigen Veranstaltung gestellt hat. So wurden in der ersten Woche das Frisuren-Atelier von Heike Strack-Leonhäuser besucht und der Bauernhof von Wilfried Herbst erkundet, wobei die Tiere, insbesondere die Tierbabys im Mittelpunkt des Interesses der 52 Kinder standen. Neben gestalteten T-Shirts und dem Bau von kleinen Insektenhotels, die die Kinder mit nach Hause nehmen durften, war der Besuch der Freibads in Gemünden ein Muss. .

Neben dem tollen Raumangebot in und um die Hofreite ist auch der nahe gelegene alte Sportplatz Wohra stets ein Anlaufpunkt für Spiele in den kurzen Zeiten des Programmübergangs.

Zur Nachtwanderung mit anschließender gemeinsamer Übernachtung eignet sich die Dorfscheune in Langendorf am besten. Am Nachmittag war zunächst die freiwillige Feuerwehr der Gemeinde mit Einsatzfahrzeug angereist. Nach vielen Informationen gab es die abschließende Spritzübung. Dabei durften die sechs- bis zwölfjährigen Kinder mit dem B-Rohr die Bäume hinter der Dorfscheune ausgiebig bewässern.

Während die Vorfreude auf einen der Höhepunkte der Ferienspiele langsam anstieg, bereiteten Susan Bickel und Heike Heckmann im nahen Backhaus Pizza für alle vor. Das Nachtlager war dann - mit Isomatte, Kissen und Schlafsack - bestens gemacht, da wurde schließlich mit einem Film noch die Zeit bis zum Dunkelwerden überbrückt. Welche obskuren Gestalten nächtens der großen Gruppe im Burgwald begegnet sind, ist nicht überliefert. Letztlich haben alle auch diesen Programmpunkt, wenn auch mit etwas wenig Schlaf, fröhlich verbracht.

von Heinz-Dieter Henkel

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