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Zum Start fliegt Erde durch die Luft

Bauprojekt Zum Start fliegt Erde durch die Luft

Die Kanalbauarbeiten am Rande der Bundesstraße 454 sind das erste sichtbare Zeichen für den Beginn des zweiten Ausbauabschnitts. Am Mittwoch gab es den offiziellen Startschuss für das Projekt.

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Bernd Weber (ASV, von links), Herzog-Prokurist Helmut Vahl, Henner Geil (IHK), ASV-Chef Willi Kunze, Bürgermeister Manfred Vollmer , SPD-Fraktionsvorsitzender Werner Hesse und Erster Stadtrat Heinrich Reinhardt vollzogen den Spatenstich.

Quelle: Tobias Hirsch

Stadtallendorf. Der jahrzehntelange Weg bis zum Spatenstich spielte am Mittwoch bei den beiden Reden am Rande der Bundesstraße eine große Rolle. Willi Kunze, der Leiter des Marburger Amts für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) bezeichnete das Erreichen der Tieferlegungslösung als eine „Meisterleistung“. In der Vergangenheit gab es heftige Kontroversen um Ortsumfahrungen als Alternative zu Tieferlegung und Kreuzungsumbau im Großformat.

Beim zweiten Bauabschnitt werden allein 4.000 Kubikmeter Beton in 7 Stützwänden verbaut, damit das Kreisverkehrs-Bauwerk mit seinen zwei Ebenen auf der Kreuzung aus Bundesstraße 454, Wetzlarer Straße und Lilienthalstraße möglich wird.

 

Bis März 2013 bleibt die Bundesstraße 454 jetzt abermals eine Großbaustelle. Ein Unternehmen aus der Region, die Firma Herzog, hat den Zuschlag nach der Ausschreibung dafür erhalten.

Die „härteste Zeit“, wie es Willi Kunze nannte, sollen die nach den Hessentags-Bauvorhaben schon leidgeprüften Stadtallendorfer schon bald erleben. Etwa 14 Tage zu Beginn der Sommerferien wird die Bundesstraße 454 dichtgemacht. Dann müssen die neuen Kanalrohre quer über die Marburger Straße hinweg verlegt werden. Ansonsten bleibt es bei der Zusage, dass der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt wird. Fußgänger sollen die Straße in Höhe in der Zeppelinstraße künftig überqueren können. Die Ampel, die einst als Provisorium gedacht war und sich dann sehr bewährte, soll bald ausgedient haben.

von Michael Rinde

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